Im südlichen Taubergießen

Am Sonntag, den 5. Februar starteten wir eine Halbtageswanderung mit 43 Personen. Am alten Rathaus in Rust war der Treffpunkt der Rundwanderung. Über den Fahrradweg ging es zunächst zum Rhein. An einem Kulturwehr wurde über die Veränderungen im Oberrheingraben informiert. Der Weg führte die Wandergruppe am Leopoldskanal vorbei. Im Rahmen des 2006 gestarteten Projekts Revitalisierung Taubergießen wurden Durchlässe in den Damm gegraben, damit bei Hochwasser das Wasser in die Rheinauen fließen kann. Auch in der vergangenen Woche war der Taubergießen wegen Hochwasser gesperrt. Vom unteren Ruhsand bei Oberhausen ging es über den Damm am Janosphäre-Institut vorbei zurück nach Rust. Obwohl leichter Regen unser ständiger Begleiter war, trafen sich alle gesund und munter zum Wanderabschluß im Gasthaus „Zum Alten Rathaus“ in Rust.

Text u. Bilder von Michael Geiger

Schneeschuhwanderung

Insgesamt 26 Schneeschuhwanderer, davon 3 Schüler, machten sich um 11 Uhr auf den Weg. Mit Schneeschuhen und Stöcken bewaffnet, starteten wir vom Haus der Natur am Feldberg, hoch zum Seebug. Unser Guide Verene, ausgebildete Geologin, hatte unterwegs viel zu erzählen über das Naturschutzgebiet, die Auerhähne, das Wild usw. Bei heftigem Schneefall und viel Neuschnee stampften wir zum Naturfreundehaus. Nach einer ausgiebigen Stärkung ging die Tour weiter steil den Hang hoch. Durch den herrlichen Schnee war der Feldberg eine traumhafte Winterlandschaft und wir konnten tolle Bilder machen. Glücklich über diese abenteuerliche, schneereiche Wanderung, kamen alle wieder gesund zurück zum Treffpunkt. Um 16:45 Uhr starteten wir erschöpft und glücklich, über diesen ereignisreichen Tag, zur Heimfahrt.

Martha und Dieter Ringwald

Kurzwanderung:
Mit Sieglinde und Roland unternahmen 20 Wanderer paralell zur Schneeschuhwanderung vom Haus der Natur eine Wanderung bei starkem Schneefall und durch ca. 30 cm Neuschnee, welche in der vorigen Nacht fielen.
Wir stapften bis zur Todtnauer Hütte, wo wir die Mittagsrast einlegten. Gestärkt marschierten die “Unentwegten” noch zur Wilhelmer Hütte und Roland ging mit dem Rest direkt wieder zurück zum Feldberger Hof und gönnten sich dort eine Kaffeepause. Trotz anstrengender Wanderung im Tiefschnee genossen wir die herrliche  Winterlandschaft mit den bizarren Tannen und Sträucher.
Auf der Heimfahrt war es im Bus sehr ruhig,  da die meisten Teilnehmer ein Nickerchen einlegten.

Sieglinde und Roland

Nachtwanderung

Am Samstag den 07. Januar 2017 startet der Schwarzwaldverein zu seiner ersten Wanderung. Hoch über Ettenheimmünster an dem Lautenbach Parkplatz trafen die Wanderer ein. Nach einer kleinen Erklärung zur Wandung ging es los. Am Berghang über alte Forstwirtswegen stampften die Gruppe den neu Schnee fest. Die Tierspuren im Schnee waren nur Spähern der Gruppe vorbehalten. Die drei Jugendlichen suchten und fanden den Weg quer durch den Wald. Für die etwas rüstigeren viel es manchmal schwer über Stock und Stein zu kommen.  In der Ringsheimer Hütte wartete unser Wanderfreund Siegfried Müller aus Ettenheimmünster auf uns. Er hat die Hütte den Ofen angefeuert im Außenbereich das Lagerfeuer gerichtet. Die 20 Teilnehmer genossen die frische Wärme. Das mitgebrachte Abendessen wurde im Kerzenlicht zu sich genommen. Die Grillwurst am Lagerfeuer fehlte nicht. Der Abendhimmel verdunkelte sich zunehmend und es begann erneut zu schneien. Nach einem Wanderlied brachen wir wieder auf. Alle Teilnehmer kamen wohlbehalten an ihren Wanderstartpunkt.

Text und Bild
Christian Wacker