Adventswanderung mit Schuttertalblick

Hoch über Lahr ging‘s am Sonntag den 11.12.2016. Beim Pipelistein konnten wir über Lahr und sein Umland hinabschauen. Führte doch der Weg bei Beginn der Tour steil hoch. Die Aussicht zu den Vogesen war uns vergönnt. Bei dem Soldatengrab gedachten wir der Sinnlosigkeit von Kriegen und deren Opfer. Beim Rauhörnle Hütte wurde eine längere Pause eingelegt. Auch dort war ein Erinnerungsstein für die Waldschäden durch den Sturm Lothar 1999. Die Julius Kaufmann Hütte genannt nach dem Vorstand der Ortsgruppe Lahr und ein Wegbereiter des Schwarzwaldvereines konnten wir auf die Hohengeroldseck den Blick schweifen lassen. Die Berge des hinteren Schuttertales waren eine Augenweite. Über schmale mit viel Laub bedeckte Pfade ging‘s ins Tal hinab nach Reichenbach. In der Klosterschmiede warteten die Mitglieder der Ortsgruppe Reichenbach auf uns. Herr Billian und seine Mannen zeigten uns die Schmiede stellten Werkzeuge her und lassen uns teilhaben an dem Leben des Schmiedes wie vor 70 Jahren. In dem Obergeschoß ist ein Museum errichtet worden mit alten Gegenständen aus dem Leben und für das Leben vor der Mechanisierung in der Landwirtschaft und Haushalt. Bei all dem Wissen über die Vergangenheit  kam unser Hunger und Durst nicht zu kurz. Unser Busfahrer ermahnte zum Aufbruch.

Wir danken unseren Wanderfreunden aus Reichenbach für ihre Gastfreundschaft und wünschen ihnen weiterhin ein gutes Gelingen.

Text: Christian Wacker
Bilder: Michael Geiger

Hutpfad

Natureinblicke und fachmännischer Führung,

so war das Thema an diesem schönen Herbsttag. Der Wanderbus hatte eine lange Anfahrt zu bewältigen, fuhr dieser doch über Rust, Kappel und Grafenhausen als außergewöhnliche Haltepunkte hoch ins Münstertal zum Speckstock. Unser Wanderführer Bernhard Göppert übernahm die Gruppe von 40 Mitwanderer. Die Geschichte des Waldes und deren Erschließung waren das Thema. Seit 1803 gehört der Wald zur Gemeinde Grafenhausen. Fahrwege gab es nicht so viele. Über 30 Waldarbeiter arbeiten früher tätig, was heute durch 1 Person erledigt. Über 4 Gehöfte gab es hier oben. Der letzte Hof in luftiger Höhe ist der Schneiderhof. Dieses Gehöft ist die höchste menschliche Siedlung der Gemeinde Ettenheim. Das Schönheidebrunnen wird gespeist vom Oberflächenwasser  und führt zu jeder Jahreszeit das Lebenswichtige Wasser. Der Mischwald beherbergt unterschiedliche Tiere. Zum Namen des Hutpfades, er stammt nicht von dem Hut des Försters, sondern kommt vom Wald hüten. Wilddiebe, Holzdiebe und sonstige Gesindel versteckte sich im Wald und hatten immer großen Schaden angerichtet. An einem schönen Aussichtspunkt ins Tal über Ettenheimmünster, Münchweier Ettenheim und der Rheinebene gelangten wir zu einem Fluchtort aus dem 30 Jährigen Krieg. Die Bewohner nutzten die nahe Höhle aus Fluchtort vor den fremden Soldaten. Entlang des Randweges mit Einblick auf das ehemalige Kloster Ettenheimmünster gelangten wir nach Münchweier wo wir von der Belegschaft des Rebstockes aufs köstliche Versorgt wurden. Unser Busfahrer holte uns pünktlich ab und die Rückreise wurde kurzweiliger. Ein paar Haltestellen wurden eingespart. Dem Wanderführer Bernhard danken wir für die tolle Führung und wir freuen uns auf das nächste Jahr zu einer weiteren naturkundlichen Führung.

Text u. Bilder von Christian Wacker

Linsenwanderung

In diesem Jahr besuchte die Wanderschar die Familie Rauer auf dem Wanderheim am Kreuzmoos. Die Wanderführer Helmut Beile und Christian Wacker teilten die Gruppen in Lang-  und Kurzwanderer ein. Start war im Brettental bei der alten Schmiede. Die Kurzwanderer, auch genannt die „Handtaschen-Geher“, fuhren mit dem Bus noch ein Stück den Weg hoch. Beide Gruppen hatten strahlenden Sonnenschein. Keine Wolke zeigte sich am Himmel. Die Kurzwanderer trafen als erster ein und genossen die heiße Linsensuppe auf der Terrasse. So manch ein Wanderer schaute ungläubig, dass man noch draußen sitzen konnte. Bei dem gemeinsamen Kaffee und Kuchen, welche von den Mitwanderer gespendet wurde führte Helmut die gesamte Gruppe wieder zurück ins Tal. Die Familie Rauer und deren Helfer durften noch bleiben und die restlichen Besucher zu bewirten.

Die Wanderführer Helmut und Christian danken allen Helfern und Spendern der Kuchen für den schönen Wandertag im Herbst.

Christian Wacker
Bilder Michael Geiger