Hutpfad

Natureinblicke und fachmännischer Führung,

so war das Thema an diesem schönen Herbsttag. Der Wanderbus hatte eine lange Anfahrt zu bewältigen, fuhr dieser doch über Rust, Kappel und Grafenhausen als außergewöhnliche Haltepunkte hoch ins Münstertal zum Speckstock. Unser Wanderführer Bernhard Göppert übernahm die Gruppe von 40 Mitwanderer. Die Geschichte des Waldes und deren Erschließung waren das Thema. Seit 1803 gehört der Wald zur Gemeinde Grafenhausen. Fahrwege gab es nicht so viele. Über 30 Waldarbeiter arbeiten früher tätig, was heute durch 1 Person erledigt. Über 4 Gehöfte gab es hier oben. Der letzte Hof in luftiger Höhe ist der Schneiderhof. Dieses Gehöft ist die höchste menschliche Siedlung der Gemeinde Ettenheim. Das Schönheidebrunnen wird gespeist vom Oberflächenwasser  und führt zu jeder Jahreszeit das Lebenswichtige Wasser. Der Mischwald beherbergt unterschiedliche Tiere. Zum Namen des Hutpfades, er stammt nicht von dem Hut des Försters, sondern kommt vom Wald hüten. Wilddiebe, Holzdiebe und sonstige Gesindel versteckte sich im Wald und hatten immer großen Schaden angerichtet. An einem schönen Aussichtspunkt ins Tal über Ettenheimmünster, Münchweier Ettenheim und der Rheinebene gelangten wir zu einem Fluchtort aus dem 30 Jährigen Krieg. Die Bewohner nutzten die nahe Höhle aus Fluchtort vor den fremden Soldaten. Entlang des Randweges mit Einblick auf das ehemalige Kloster Ettenheimmünster gelangten wir nach Münchweier wo wir von der Belegschaft des Rebstockes aufs köstliche Versorgt wurden. Unser Busfahrer holte uns pünktlich ab und die Rückreise wurde kurzweiliger. Ein paar Haltestellen wurden eingespart. Dem Wanderführer Bernhard danken wir für die tolle Führung und wir freuen uns auf das nächste Jahr zu einer weiteren naturkundlichen Führung.

Text u. Bilder von Christian Wacker

Linsenwanderung

In diesem Jahr besuchte die Wanderschar die Familie Rauer auf dem Wanderheim am Kreuzmoos. Die Wanderführer Helmut Beile und Christian Wacker teilten die Gruppen in Lang-  und Kurzwanderer ein. Start war im Brettental bei der alten Schmiede. Die Kurzwanderer, auch genannt die „Handtaschen-Geher“, fuhren mit dem Bus noch ein Stück den Weg hoch. Beide Gruppen hatten strahlenden Sonnenschein. Keine Wolke zeigte sich am Himmel. Die Kurzwanderer trafen als erster ein und genossen die heiße Linsensuppe auf der Terrasse. So manch ein Wanderer schaute ungläubig, dass man noch draußen sitzen konnte. Bei dem gemeinsamen Kaffee und Kuchen, welche von den Mitwanderer gespendet wurde führte Helmut die gesamte Gruppe wieder zurück ins Tal. Die Familie Rauer und deren Helfer durften noch bleiben und die restlichen Besucher zu bewirten.

Die Wanderführer Helmut und Christian danken allen Helfern und Spendern der Kuchen für den schönen Wandertag im Herbst.

Christian Wacker
Bilder Michael Geiger

Über die Höhen des Schutter- und Kinzigstals

Die Langwanderer maschierten mit Sieglinde von der Kirche in Dörlinbach bei herrlichem Wanderwetter und dem farbenprächtigen Mischwald über den Höllhof hinunter zum Laulisgraben, vorbei an der Robertskapelle zur Schloßbergherberge.
Mit Roland gingen die Kurzwanderer von der Kirche in Schuttertal hinauf zur Lourdesgrotte, wo wir mit Mundharmonikabegleitung von Mathilde ein Marienlied erklingen ließen. Weiter bergauf kamen wir zur Kapelle des Hugenhofs, wo unsere Stimmen nochmals ein Lied zur Ehre Gottes sangen. Von dort erfolgte der Weg am Neuhäuserhof vorbei auch zur Schloßbergherberge. Gemeinsam mit den auch schon eintreffenden Langwanderer wurde dort die Vesperpause eingelegt, mit tollen Ausblicken nach Welschensteinach hinunter.
Gestärkt ging es mit beiden Gruppen, auf dem Kandelhöhenweg zur Kambacher Hütte, mit den riesigen neuen Windräder, vorbei zur Schirrmaier Hütte, wo es nochmals eine Trinkpause gab. Weiter zum  Pavillion, über dem Kinzigtal, ging es die Treppen bergab nach Steinach wo wir im Gasthaus “Rose” bei gutem Essen und Trinken den Tag ausklingen ließen.
Für die 36 Teilnehmer war es ein gelungener Wandertag gewesen, da die meisten Mitglieder das schöne Fleckchen Erde in unmittelbarer Gegend nicht kannten.

Sieglinde und Roland