Langwanderer 1

Geroldsecker Qualitätsweg

Trotz nicht optimaler Wetteraussichten haben sich 20 Wanderer beim Treffpunkt in Reichenbach eingefunden. Pünktlich um 08.30 Uhr begann die große Tour. Bei leichtem Nieselregen gewannen wir schnell an Höhe und legten bei der Burgruine Hohengeroldseck die erste verdiente Trinkpause ein. Danach ging es abwärts über die Schönbergpassstrasse zur Burgruine Lützelhardt. Die Vesperpause fand bei der Grillstelle Tretenhof nahe Seelbach statt. Bei nun auch sonnigem Wetter und schönen Ausblicken in das Schuttertal näherten wir uns Wittelbach, wo wir auf der anderen Talseite steil den zweiten längeren Anstieg der Rundtour vor uns hatten. Bei der Grasserthütte wurde wieder eine Trinkpause eingelegt. Direkt nach dem Grassertmoor auf 520 Metern ging es steil in das Litschental hinab um dann direkt auf den Hasenberg zu steigen. Für die nötige Abkühlung beim Aufstieg sorgte erneut leichter Regen. Auf dem Hasenberg konnte man die Geroldseck-Burg in der Ferne erkennen, hier konnte man einen Eindruck über die Entfernungen  der Wanderung gewinnen. Das Teilstück bis zum Langenhard war ausnahmsweise flach, so dass die Gruppe zügig vorankam. Nun folgte bei Sonnenschein der lange Abstieg über den Jägerpfad in Richtung Seelbach, um dann am Waldrand entlang über die Konradskapelle um kurz vor 17 Uhr nach Reichenbach zu gelangen. Das Fazit der Tour in Zahlen: 35,5 Kilometer und 1535 Höhenmeter. Beim Abschlussessen im Rebstock in Münchweier wurden die gewonnen Eindrücke der Wanderung ausgetauscht.

Stefan Münchbach

Spargelwanderung

Von Staufen nach Heitersheim

Zusammen mit unseren Freunden,den Vosges Trotters aus Selestat, starteten wir eine Ganztageswanderung auf schönen Panoramawegen und auf einem Teilabschnittt des „Wiwegli“ von Staufen über Sulzburg nach Heitersheim. Auf den Schloßberg von Staufen hatten wir einen schönen Blick auf die Burgruine Staufen und das Rheintal. Dem Baumphilosophenweg folgend, legten wir an der Johanneskapelle die erste Trinkpause ein. Einen herrlichen Ausblick auf das Markgräfler Land gab es dann wieder vom Messerschmidtfelsen. Nach dem Abstieg in das Münstertal ging es dann weiter hoch auf den Castellbergturm. Auch dort wurde unsere Anstrengung mit einem herrlichem Rundblick belohnt. Doch zuvor legten wir bei einer alten Richteiche eine ausgiebige Mittagsrast ein. Mit dem Ziel vor Augen stiegen wir durch die Reben in das Sulzbachtal ab und wanderten dann am Bach entlang Richtung Heitersheim. Durch die Rebanlagen erreichten wir nun unser Ziel: Das Weingut Bernhard Schmidt.
Nach einer herzlichen Begrüßung durch die Familie Schmidt klang die Wanderung bei köstlichem und reichlichem Spargelessen mit auserlesenen Weinen aus.
Ein Dankeschön an alle, die trotz der schlechten Wetterprognose mitgewandert sind.

Beate Rauer

 

Waste: Tag der natürlichen Energie

Waste water und Wind waren die Themen an diesem Tag . Viele Wanderer, auch aus anderen ORTSGRUPPEN, nahmen an der Wanderung teil. Wanderführer Glen Tobiason erklärte: Die Wanderung ist heute der Tag der Natürlichen Energien europaweit.
Mit einer ‚presentation‘ der ZAK Anlage in anschaulichen Bildern zeigte er den Weg der Wertstoffe durch die ZAK-Anlage in einzelnen Schritten. Fast alle Wertstoffen werden wieder dem Wertstoffkreislauf rückgeführt.  Die Abwärme wird als Fernwärme genutzt.
Weiter ging es durch eine Hohlgasse in die Höhen des Kahlenberg‘s. An der Lindenmannhütte überraschte uns der Wanderführer mit einem Glas Wasser und Wein aus dem ettenheimer Weingut Weber.
Die Rast bei der Kapelle unter den hohen Bäumen war ein Genuss für die Wanderherzen. An Kleindenkmäler un dem , Kreuzweg vorbei ging es Richtung Ettenheim durch eine weitere Hohlgasse an den Ettenbach zur Fuchsmühle. Die Familie Kraft hieß uns willkommen und erklärte uns die Gewinnung von Strom mittels der Wasserkraf.. Bis weit in die 1970 Jahr wurde dort noch der Weizen gedroschen. Entlang des Gewerbekanals durch den Wald, die 1936 durch den Reichsarbeitsdienst angelegt wurde, gelangten wir zu dem Rückhaltebecken von Ettenheim, der die Stadt vor großen Überflutung schützen soll. Dort trennten sich die Wanderer in eine Langwanderung mit Glen und den Kurzwanderern mit Christian.
Der Weg der Langwanderer führte über Münchweier hoch in die Höhe zu den Windräder. Herr Friedrich von der Windenergie erklärte die Anlage. So manch einer wäre gerne in dem Turm der Windräder hoch gestiegen aber das ging aus Sicherheitsgründen nicht. Der Aussichtsturm bei dem Windrad musste ausreichen.
Die Kurzwanderern kamen über den Weg der Fledermäuse bei der Heimschule St. Landolinus zu den Fischweihern. Dort werden Fische gezüchtet zum Weiterverkauf.
Der Naturschutzpfad führte uns durch Biotope nach Wallburg. Die Kapelle der Spätheimkehrer sollte der Höhepunkt der Besinnlichkeit sein. In der nahen Gaststätte zur Linde im Wallburg fanden sich die beiden Wandergruppe wieder. Das Busunternehmen Rist mit dem Fahrer Walter brachte alle zurück nach Ringsheim. Die beiden Wanderführer freuten sich mit den Teilnehmern das alle wieder gesund und trocken heim kamen.
Christian,Bilder, Bilder: Hermann Hämmerle