Baumblütenwanderung

Der Termin konnte kaum besser gewählt werden. Die Sonne strahlte, die Bäume blühten und in den Reben blühte der Löwenzahn. Diese Aussichten lockten 65 Wanderer nach Mösbach. Ungefähr die Hälfte der Wanderer ging mit Michael auf die sogenannte Kurzwanderung, die Restlichen mit Bernhard auf die längere Tour.  
Start für beide Gruppen war am Friedhof in Mösbach, dem Kirschendorf schlecht hin.  Die Langwanderer  gingen Richtung Neunziger Kreuz und Kaier, wo man auf den Weg der Bierwanderer aus Ulm traf. Hier war allerhand los und man musste aufpassen, dass niemand verloren ging.  Über den Waldlehrpfad ging es hinauf zur Kusseich mit einer fantastischen Aussicht auf das Blütenmeer um Mösbach. Weiter ging der Weg durch Wald, Reben und Kirschbaumplantagen.  Bei einer kleinen Hütte wurde Mittagsrast eingelegt, bevor es nach Waldulm und Kappelrodeck hinunter ging.
Der weitere Aufstieg von Kappelrodeck zum Wolfersberg  war nicht ohne und man legte am Dasenstein nochmals eine Trinkpause ein. Doch auch diese Steigung wurde gemeistert und es ging auf dem Panoramarundweg von Sasbachwalden  „Alde Gott“ weiter. Mit herrlichen Ausblicken auf die Hornisgrinde und die Rheinebene ging die Wanderung weiter bis zur Klosterschenke beim Weingut Schelzenberg, wo beide Wandergruppen eine Kaffepause einlegten, bevor sie das letzte Stück des Weges unter ihre Füße nahm.
Auch die Kurzwanderer kamen auf ihre Kosten. Durch blühende Kirschbäume  gingen es in Richtung Oberachern und dann durch den Rebberg auf den Bienebuckel mit dem Aussichtspunkt Jockele Guck. Auf dem Höhenweg ging es über den Knetschwasen  auch auf den Panoramaweg von Sasbachwalden.
Beim Wanderabschluss im Landgasthof Löwen ließ man den Tag bei selbstgebrautem „Leo Bier“ und gutem Essen gemütlich ausklingen.
Bernhard Oswald

 

Berlin war eine Reise wert

Auf Einladung zu einer Politischen Bildungsreise des  Bundestagsabgeordneten Dr. Fechner verbrachten fünf Vorstandsmitglieder mit ihren Partnern ein paar schöne, aber auch anstrengende Tage in Berlin. Die Teilnehmer trafen sich am Bahnhof  in Freiburg mit weiteren Teilnehmern. Unter Ihnen war die amtierende Breisgauer Weinprinzessin Miriam Kaltenbach aus Wildtal sowie die Kirschenhoheit Celine mit Ihren Prinzessinnen Lea und Julia aus Königschaffhausen. Insgesamt waren wir 50 Teilnehmer, die an der politischen Bildungsreise nach Berlin teilnahmen. Begleitet wurden wir dabei von einem Mitarbeiter  aus dem Wahlkreisbüro von Dr. Johannes Fechner.
Die Hinfahrt im ICE war recht kurzweilig, da die Weinprinzesin  zusammen mit der Breisgauer Wein GmbH eine Weinprobe zusammengestellt hatte.
Bei der Ankunft in Berlin wurden wir von Thomas, einem Mitarbeiter des Presse- und Informationsamtes, begrüßt und mit dem Bus in unser Hotel gebracht, wo wir auch das Abendessen einnahmen. 
Am Dienstag wurden wir von unserem Busfahrer am Hotel abgeholt und zum Justizministerium gebracht. Nach dem Sicherheits-Check erfuhren wir viel über die Arbeit und Zuständigkeiten des Justizministeriums und auf einem kleinen Rundgang konnten wir das das Gebäude besichtigen. Danach ging es auf den Gendarmenmarkt  zum Mittagessen, damit wir für die weiteren Programmpunkte am Nachmittag gestärkt waren. Es ging  in das Dokumentationszentrum Topographie  des Terrors sowie in die Erlebnisausstellung  „The Story of Berlin“.
Auf dem Gelände der „Topographie des Terrors”, unweit des Potsdamer Platzes, befanden sich von 1933 bis 1945 die wichtigsten Zentralen des nationalsozialistischen Terrors: das Geheime Staatspolizeiamt mit eigenem „Hausgefängnis”, die Reichsführung-SS, der Sicherheitsdienst (SD) der SS und während des Zweiten Weltkriegs auch das Reichssicherheitshauptamt.
Der Mittwoch stand ganz im Zeichen des Bundestages. Mit dem Bus machten wir zuerst eine sehr informative Stadtrundfahrt. Unser Stadtführer Thomas hat die Führung sehr gut gemacht. Danach gingen wir ins Regierungsviertel ins Paul Löbe Haus, wo wir auf den Abgeordneten Dr. Fechner  trafen. Nach einer kurzen Diskussionsrunde und nachdem die Bilder gemacht waren führte uns       Dr. Fechner durch unterirdische Gänge direkt ins Reichstagsgebäude wo wir dann auf den Besuchertribühnen  Platz nahmen. Hier erfuhren wir einiges über die Arbeit des Parlaments und über unser Grundgesetz. Die Glaskuppel konnte in dieser Woche leider nicht besucht werden, lediglich auf die Dachterrasse konnte man gehen und den Ausblick auf Berlin genießen.
An diesem Abend gab es ein typisch Berliner Abendessen mit Gemüsesuppe, Bouletten, Rollmöpse, Spreewaldgurken und noch anderen leckeren Sachen.
Abends gingen wir auf eigene Faust auf Tour,  um die touristischen Highlights  zu besuchen wie Alexanderplatz, Unter den Linden, das Brandenburger Tor,  Potsdamer Platz,  Hackeschen – Höfe, Nicolaiviertel,  Museumsinsel um nur einige zu nennen.
Viel zu schnell gingen die Tage in Berlin herum, denn am nächsten Tag fuhren wir voll mit neuen Eindrücken und Informationen wieder nach Hause.
Bernhard

Wanderung durch Osterdorf Oberprechtal

Am  Mittwoch den 04.04.2018 war es wieder mal soweit, die Wanderung unter der Woche fand statt.
Wie immer trafen wir uns am Espenparkplatz  in Ettenheim. Alle anwesenden Wanderer fanden Platz in den Autos und so fuhren wir über den Gaisberg, Biederbach und Elzach nach Oberprechtal. Schon bei der Einfahrt nach Oberprechtal sah man überall die schöne Osterdekoration, weshalb Oberprechtal um die Osterzeit herum auch das Osterdorf genannt wird. Das Wetter zeigte sich hier noch von seiner schönsten Seite und keiner von uns konnte sich vorstellen, dass die Vorhersagen mit Regen und Sturmböen eintreffen werden.
So machte sich die große Wanderschar mit 31 Teilnehmern auf den Weg. Auf dem Heimatkundepfad ging es  bis zum Lampertsbach und dann steil hoch zum Oberen Lampertsbach. Hier trennten sich dann die Wanderer,  nicht ohne sich vorher an einem Eierlikör aus dem Waffelbecher, den Tina mitgebracht hatte, zu stärken.  Ein Teil der Wanderer ging mit Tina von hier direkt zum Huberfelsen, der andere Teil ging über den Pfauenfelsen und  durch das Naturschutzgebiet Prechtaler Schanze. Aber hier oben pfiff einem der Wind um die Ohren und es begann zu regnen. Deshalb stiegen wir auch schnellstmöglich wieder hinab um auch  zum Huberfelsen zu gelangen. Hier konnte man dann doch wieder eine kleine Rast einlegen, da das Wetter wieder besser wurde. Es gab ein Versucherle aus der Brennerei von Klaus.

Die Kurzwanderer waren schon weitergegangen und so machten wir uns auch wieder auf den Weg um über den Zweitäler- Steig hinunter in das Wittenbachtal zu kommen. An der Elz entlang ging es zum Dorf Oberprechtal zurück, wo wir die Kurzwanderer im Cafe  „Süßes Eckle“  wieder  trafen. Trotz Regen machte man noch einen kleinen Bummel durch das herrliche Osterdorf im Kurgarten.
Der Wanderabschluss fand im Gasthaus Rössle statt, wo wir bestens versorgt wurden.
Alles in allem wieder eine gelungene Wanderung.

Bernhard und Tina