Unsere Satzung

Schwarzwaldverein Ortsgruppe Ettenheim-HerbolzheimSatzung des Schwarzwaldvereins e.V.
Ortsgruppe Ettenheim – Herbolzheim vom 14. März 2015

§1
Name, Sitz, Zugehörigkeit

1.

Die Ortsgruppe Ettenheim-Herbolzheim des Schwarzwaldvereins ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Freiburg mit dem Namen „Schwarzwaldverein Ortsgruppe Ettenheim-Herbolzheim e.V.“ eingetragen; Sitz ist in Ettenheim.

2. Die Ortsgruppe gehört dem Schwarzwadlverein e.V. – Hauptverein – an. Die Satzung des Hauptvereins ist dür die Ortsgruppe verbindlich.
§2
Zweck und Ziele
1. Zweck der Ortsgruppe ist die Förderung
a)b)
c)
d)
e)
f)
g)
h)
des Naturschutzes, der Landschaftspflege und des Umweltschutzes im Sinne des Bundesnaturschutzgesetzes und der Naturschutzgesetze des Landes Baden-Württemberg
des Sports (Wandern)
der Heimatpflege und Heimatkunde,
des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege,
des traditionellen Brauchtums,
der Jugendarbeit,
der Familienarbeit,
internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens.
2. Dieser Zweck wird verwirklicht durch
 a) geführtes Wandern, bei dem auch Wissen über die Vereinszwecke vermittelt wird
b) Einrichtung, Pflege und Besuch von Naturschutzgebieten
c) Anlegen, Markieren und Unterhaltung von Wanderwegen
d) Durchführung von Wanderungen und Radausflügen, Angebote weiterer sportlicher Betätigungen
e) Information über Geschichte und Baulichkeiten der Heimat, Beteiligung an örtlichen Aktionen
f) Patenschaft für örtliche Denkmäler, Feldkreuze, usw.
g) Förderung des Erhalts und Betriebs von Wanderheimen und Hütten als Angebot im Rahmen der Jugendarbeit und für Erwachsene als Begegnungs- und Informationsstätten
h) Durchführung von Seniorenwandern und Seniorentreffen
3. Die Ortsgruppe dient den Menschen ohne Ansehen von Herkunft, Geschlecht, Weltanschauung oder Religion. Er ist parteipolitisch nicht gebunden.
4. Mit gleichgerichteten ausländischen Vereinigungen und deren Mitgliedern will er im Geist der Völkerverständigung Verbindungen pflegen.
§3
Gemeinnützigkeit
1. Mit ihrer Tätigkeit verfolgt die Ortsgruppe ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabeordnung.
2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Ortsgruppe fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
§4
Mitglieder
1. Mitglieder der Ortsgruppe können natürliche und juristische Personen, Firmen, sowie nicht rechtsfähige Organisationen und Dienststellen werden. Die Mitgliedschaft setzt eine Beitrittserklärung voraus. Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Vorstand.
2. Verheiratete Mitglieder, Mitglieder in eingetragener Lebenspartnerschaft und Eltern mit ihren Kindern bis zum vollendeten 25. Lebensjahr gelten als Familienmitglieder und zahlen den Familienbeitrag.
3. Die Mitglieder einer Ortsgruppe sind zur Teilnahme an Veranstaltungen des Hauptvereins, sowie zur Benützung seiner Einrichtungen und Vergünstigungen berechtigt.
§5
Beiträge
Der Mitgliedsbeitrag setzt sich zusammen aus dem
1. Beitragsanteil für die Ortsgruppe, dessen Höhe von der Mitgliederversammlung der Ortsgruppe beschlossen wird und
2. dem Beitragsanteil für den Hauptverein, dessen Höhe von den Delegierten der Ortsgruppen in der  Hauptversammlung beschlossen wird.
§6
Vereinsorgane
Die Vereinsorgane sind:
 a) die Mitgliederversammlung
 b) der Vorstand
§7
Mitgliederversammlung
1. Die jährliche ordentliche Mitgliederversammlung wird in den ersten 4 Monaten des Geschäftsjahres durch den Vorsitzenden des Vorstandes oder seinen Stellvertreter einberufen. Die Einladung zu der Mitgliederversammlung muss durch Zuschrift an die Mitglieder oder durch Veröffentlichung in den ortsüblichen Tageszeitungen mindestens zwei Wochen vor dem Termin mit Angabe der Tagesordnung bekanntgegeben werden.
2. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muß abgehalten werden, wenn sie dem Vorstand aus dringenden Gründen erforderlich erscheint oder wenn der Zehnte Teil der Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe des Zweckes und der Gründe begehrt.
3. In die Tagesordnung der ordentlichen Mitgliederversammlung sind mindestens folgende Punkte aufzunehmen:
 a) Entgegennahme des Jahres und Rechenschaftsberichtes und Entlastung des Vortsandes
 b) soweit erforderlich, Wahl des Vorstandes und der Rechnungsprüfer
 c) Beschlußfassung über Anträge des Vorstandes und der Mitglieder
4. Über jede Sitzung der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom Vorsitzenden, (Versammlungsleiter), dem Schriftführer und einem weiteren Sitzungsteilnehmer zu unterzeichnen ist.
§8
Vorstand
1. Die Ortsgruppe wählt durch die Mitgliederversammlung auf die Dauer von drei Jahren einen Vorstand. Dieser besteht aus dem 1. Vorsitzenden, und dem 2. Vorsitzenden als dessen Stellvertreter, dem Schriftführer, dem Rechner, dem Wegwart, dem Wanderwart, dem Naturschutzwart, sowie dem Hausverwalter. Als erweiterten Vorstand wählt die Mitgliederversammlung den Vertreter der Wanderführer, den Fachwart für die Öffentlichkeitsarbeit, den Seniorenwart, den Familienwart und den Jugendwart.
Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind die Vorsitzenden. Jeder ist für sich alleine vertretungsberechtigt. Die beiden Vorsitzenden bleiben im Amt, bis eine Ersatzwahl oder Neuwahl durchgeführt ist.
2. Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch Satzung einem anderen Vereinsorgan obliegen. Neben der Vertretung des Vereins hat der Vorstand die laufenden Geschäfte zu führen.
3. Der Vorstand kann für die Vorstandsmitglieder Ersatzleute bestimmen, Beisitzer in den Vorstand wählen, Beiräte berufen und Ausschüsse zur Erledigung bestimmter Vereinsaufgaben bilden. Beiräte und Ausschüsse haben beratenden Charakter.
4. Der Vorstand bzw. die Ausschüsse sind beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Vorstands- bzw. Ausschussmitglieder anwesend sind.
5. Für die Niederschrift über jede Sitzung des Vorstandes und der Ausschüsse gilt § 7 Abs. 4 dieser Satzung.
6. Jugendleiter werden durch die Jugendgruppen gemäß ihrer Satzung gewählt. Sie müssen durch den Vorstand der Ortsgruppe bestätigt werden. Jugendleiter werden, falls sie nicht selbst in den Vorstand aufgenommen werden, vom Jugendwart mit Sitz und Stimme im Vorstand vertreten.
7. Das Vorstandsamt ist grundsätzlich ein Ehrenamt. Die Mitgliederversammlung kann beschließen, dass dem Vorstand für seine Vorstandstätigkeit im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten eine angemessene Vergütung bezahlt wird. Die Vorstandschaft kann die Höhe durch Beschluss bis zur gesetzlichen Höchstgrenze (Ehrenamtspauschale) beschließen.
8. Der Vorstand ist ermächtigt, redaktionelle Änderungen dieser Satzung ohne Mitgliederversammlung zu beschließen, insbesondere wenn diese behördlicherseits angeregt werden.
§9
Rechnungsführung
1. Die Rechnung wird nach den Regeln einer kaufmännischen Buchführung geführt. Ausgaben bedürfen der Anweisung des 1. Vorsitzenden und des Rechners.
2. Der Rechner führt ein Kassenbuch, überwacht die Rechnungsführung und ist für diese verantwortlich. Auf Verlangen berichtet er dem Vorstand über den Stand der Rechnung und des Vermögens. Der Rechner berichtet der Mitgliederversammlung durch einen von ihm zu fertigenden Kassenbericht.
3. Beim Hausverwalter und die Fachwarte, die über eine eigene Kasse verfügen, gelten die gleichen Bestimmungen wir in Ziff. 1. und 2
§10
Rechte der Mitglieder
1. Die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Mitglieder beschlussfähig. Stimmberechtigt sind alle erschienen Mitlieder ab dem vollendeten 18. Lebensjahr. In den Vorstand können nur volljährige Mitglieder gewählt werden. Bei allen Abstimmungen, die nach dieser Satzung vorzunehmen sind, entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen der anwesenden Mitglieder; bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Bei Wahlen genügt die relative Mehrheit der abgegebenen Stimmen, bei Stimmengleichheit gilt der Wahlvorschlag als abgelehnt.
 2. Die Stimmen werden offen abgegeben, sofern nicht die Wahl- oder Abstimmungsberechtigten geheime Stimmabgabe beschließen. Eine Beschlussfassung hierüber kann jeder Wahl- oder Abstimmungsberechtigte beantragen.
 3. Satzungsänderungen können in der Mitgliederversammlung nur durch eine Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden stimmberechtigten Mitgliedern beschlossen werden.
§11
Ehrenmitglieder
 1. Ein Vorsitzender, welcher sich i. S. d. Vereinsführung besonders verdient gemacht hat, kann vom Vorstand zum Ehrenvorsitzenden ernannt werden. Ehrenvorsitzende bleiben ordentliche Mitglieder, sie sind jedoch von der Beitragszahlung befreit.
 2. Mitglieder der Ortsgruppe, die sich im Sinne der Bestrebungen des Schwarzwaldvereins besonders verdient gemacht haben, können durch die Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern der Ortsgruppe ernannt werden. Solche Mitglieder bleiben ordentliche Mitglieder, doch können sie von der Beitragszahlung befreit werden.
§12
Austritt und Ausschluß
1. Ein Mitglied kann nur zum Schluß eines Kalenderjahres aus dem Verein austreten. Der Austritt muß schriftlich bis zum 1. Dezember beim Vorstand der Ortsgruppe vorliegen.
2. Schädigt ein Mitglied das Vereinswohl erheblich oder bleibt es trotz wiederhlter schriftlicher Mahnung mit der Zahlung des Jahresbeitrages im Rückstand, so kann es durch den Vorstand des Ortsgruppe vorbehaltlich einer Berufung an die Mitgliederversammlung der Ortsgruppe ausgeschlossen werden.
3. Gegen den Ausschluß kann das Mitglied Berufung an die Mitgliederversammlung der Ortsgruppe einlegen. Die Berufungsfrist beträgt einen Monat.
4. Vor der Entscheidung über die Berufung muß das Mitglied ausreichend Gelegenheit zu seiner Rechtfertigung haben.
§13
Auflösung
1. Die Ortsgruppe kann sich auf Schluss eines Kalenderjahres nur auflösen, wenn eine eigens für diesen Zweck einberufene Mitgliederversammlung, in der mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend sein muss, mit Dreiviertelmehrheit die Auflösung beschließt. Zeitpunkt und Tagesordnung dieser Versammlung sind dem Präsidenten des Hauptvereins mindestens vier Wochen vorher schriftlich anzuzeigen.
2. Sollte in der zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung wegen fehlender Teilnehmer eine Auflösung nicht möglich sein, ist innerhalb der nächsten 6 Wochen eine weitere außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Die Auflösung der Ortsgruppe kann dann mit Dreiviertel-Mehrheit der anwesenden Mitglieder beschlossen werden. Auch diese Versammlung ist dem Präsidenten des Hauptvereins rechtzeitig anzuzeigen.
3. Bei Auflösung der Ortsgruppe oder bei Wegfall ihres steuerbegünstigten Zweckes fällt das Vermögen der Ortsgruppe dem Hauptverein zu, der es nur unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
§14
Geschäftsjahr
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
§15
Inkrafttreten der Satzung
1. Diese Satzung tritt mit sofortiger Wirkung, jedoch spätestens mit der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.
2. Zu diesem Zeitpunkt treten alle bisherigen Satzungsbestimmungen außer Kraft. Diese Neufassung der Satzung wird am heutigen Tag, den 14. März 2015, beschlossen und wird in das Vereinregister des Amtsgerichts Freiburg eingetragen.