Wanderwoche in den Dolomiten

Samstag:
In den frühen Morgenstunden holten uns Sophia und Marc von  Rombach-Wanderreisen mit ihrem Omnibus ab. Über den Schwarzwald, am Bodensee vorbei fuhren wir über den Arlberg und Brenner-Pass nach Bruneck im Pustertal. Unser Quartier war im Hotel Reischach.

Sonntag:
Wir fuhren in das berühmte Villnößtal. Der Wanderweg führte uns auf dem Adolf-Munkelweg am Fuße der Geislerspitzen zur Gschnagenhartwiesen. In der Geisler-Almhütten wurde eine Rast eingelegt. Ein Teil der Gruppe ging den selben Weg wieder zurück. Die restlichen gingen an der Glatsch-Alm vorbei zum Ausgangspunkt an der Zanser-Alm zurück.

Montag:
Mit dem Hinweis auf sehr gutes Wetter war das Ziel die Drei-Zinnen. Eine Gruppe fuhr mit dem Linienbus von Toblach in das Fischleintal bei Sexten. Vom Fischleinboden wurde durch das Altensteinertal zur Drei Zinnen-Hütte aufgestiegen. Die anderen der Gruppe fuhren weiter am Dürrensee und Misurinasee vorbei zur Auronzo-Hütte. Von dort aus führte die Rundwanderung auf guten Wegen um die 3 Zinnen die majestätisch über uns thronten. In der 3-Zinnenhütte trafen alle wieder zusammen. Frisch gestärkt ging es dann über den Paternsattel an der Südseite der Zinnen vorbei zum Bus an der Auronzo-Hütte. Herrliche Rundsichten krönten den Tag.

Dienstag:
Das Ziel an diesem Tag war die Plätzwiese. Im Pragsertal mußten wir auf den Linienbus umsteigen. Von der Plätzwiese stiegen einige auf den Dürrenstein auf. Leider konnte nur zeitweise wegen der Wolken die herrlichen Ausblicke genossen werden. Eine größere Gruppe ging über Blumenwiesen und Weiden am Dürrenstein entlang zum Strudelkopf. Unter der Wolkendecke konnte man ein Teil der Zinnen sehen.  Nach der Rast und dem Zusammentreffen von allen Wanderern konnten in der Plätzwiesenhütten noch einige Lieder in Begleitung einer Handharmonika gesungen werden. Leider hat auf den letzten Schritten zum Bus der Regen begonnen.

Mittwoch:
Nach der Anfahrt mit dem Bus fuhren wir mit der Seilbahn hoch zum Aussichtsberg Plose. Von der Bergstation gingen wir einen schönen Wanderweg mit herrlichen Ausblicken zur Ochsenalm. Viele Alpenrosen säumten den Weg, der dann weiter zum Gipfel führte. Am Leonharder-Kreuz vorbei ging es zur gemütlichen Plosehütte. Nach einer Vesperpause  führte der Weg mit herrlichen Ausblicken zur Bergstation der Seilbahn zurück. Mehrere Teilnehmer der Wanderwoche legten an diesem Tag ein Ruhetag ein. Ziele waren dann Bruneck, und manche konnten mit Mark die Städte  Brixen und Bozen besuchen.

Donnerstag:
Vom Pustertal fahren wir durch eine romantische Bergstraße hinauf zum Würzjoch auf 2.006m.Dort begann eine 13km lange Rundwanderung um den Peitlerkofel. Nach einem alpinen Aufstieg auf 2.357m überquerten wir die Peitlerscharte und wanderten hinab zum Gömajoch. Herrliche Blumenwiesen säumten den Weg bis zur Göma-Hütte. Frisch gestärkt ging es dann wieder weiter zum Ausgangspunkt.

Eine Gruppe erweiterte die Runde und ging noch zur Schlüterhütte um dort eine Mittagspause zu machen.

Freitag:
Bei herrlichem Wetter fuhren wir zum Pragser-Wildsee. Wir trennten uns in 3 Gruppen auf.        Eine Gruppe machte mit Sophia einen gemütlichen Abschlußtag. Ein Spaziergang am See vorbei in das Grünwaldtal zur gleichnamigen Alm war das Ziel.

Eine zweite Gruppe mit Marc stieg dann von der Grünwaldalm am Schwarzberg vorbei zum Pragser Kaser auf 1.937m. Der Weg führte über die Kaserhütten zurück zum Ausgangspunkt.
Eine kleinere Gruppe mit Michael stieg über das Riedel zum Pragser Kaser. Unzählige Edelweiß am Weg führte sie dann zum Pragser Furkel – Flatschkofelscharte – Lampadurscharte zur Hochalmhütte. Auf der ganz romantischen Almhütte konnte man beim Brotbacken großen Appetit bekommen. Nach der Stärkung ging es zügig in das Grünwaldtal und zum Ausgangspunkt. Nach dem Abendessen wurde mit Begleitung von Stefans Handharmonika noch manches Lied gesungen.

Samstag:
Leider war diese Woche viel zu schnell vorüber und mit Wehmut, aber auch mit der Hoffnung wieder einmal in diese schöne Gegend kommen zu dürfen mußten wir am Samstag den Heimweg antreten. Der Dank galt allen, die zu dieser schönen Wanderwoche etwas beigetragen haben. Viele schöne Erinnerungen werden bleiben.

Bericht von Michael

 

 

Von der Wasserscheide Rhein-Donau durch das Blindenseemoor

Nachdem wir unsere Wanderfreunde von den „Vogesen Trotters Selestat“  in Riegel mit dem Bus abgeholt hatten,  fuhren wir zusammen nach Schönwald zum Ausgangspunkt  unserer heutigen Wanderung.  Insgesamt waren wir 57 Wanderer.
Als alle organisatorischen  Angelegenheiten, wie Vesper bestellen, erledigt waren machten wir uns bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen auf den Weg zu unserem ersten Ziel der  Elzquelle.  Hier gab es vom Wanderführer  die ersten Informationen über die Elz von der Quelle bis zur Mündung.
An der Martinskapelle vorbei ging es zur Bregquelle. Die Breg ist mit 46 km der längste und wasserreichste Quellfluss der Donau.  Auch hier gab es interessantes über die Donau  und die Donauversinkung  zu erfahren,  das trotz überschreiten der Wasserscheide ein Teil dieses Wassers durch die Aachquelle , in die Aach in den Bodensee fließt und somit wieder über den Rhein in die Nordsee mündet.
Nun machte die Wandergruppe noch einen Abstecher zu den imposanten Günterfelsen.
Diese Felsblöcke sind nicht durch die letzte Eiszeit hierhergekommen wie viele vermuteten,  sondern sind hier vor  Ort aus Triberger Granit entstanden.  Den Grund dieser Verwitterungsart, die sogenannte Wollsackverwitterung hat  der Wanderführer mit Hilfe der mitgebrachten Bauklötze erklärt.
Nun war es höchste Zeit zur Rast an der nahegelegenen Skihütte.
Nach dem Vesper ging es auf dem Westweg zum Naturschutzgebiet Blindenseemoor. An diesem mystischen Ort legte man nochmals eine Pause ein, bevor es zum Wanderabschluss  auf dem Reinertonishof ging.
Dieser  Hof ist bei einem Brand im Januar 2006  vollständig abgebrannt der Hof war zu dem Zeitpunkt knapp 400 Jahre alt.
Ursachen dafür waren jugendlichen Brandstiftern, die auch noch Bäume umsägten, um die Zufahrtswege für die Feuerwehr zu blockieren, 2008 wurde der Hof wieder aufgebaut.
In der Bauernstube befindet sich das höchstgelegene Standesamt im Schwarzwald.
Lukas Duffner,  der Eigentümer, stammt aus Ettenheimweiler, er  begrüßte uns herzlich und freute sich über den Besuch aus der Heimat. 
Einige Wanderer schauten sich noch auf dem Kulturdenkmal  Reinertonishof die aus vergangener Zeit stammenden ausgestellten landwirtschaftlichen Geräte an.
Nach einem entspannten Wandertag fuhr uns unser Busfahrer Walter wieder sicher nach Hause.
Bernhard und Tina

 

Schwarzwaldverein modern

Insgesamt waren es 22 Teilnehmer, darunter 13 Kinder, die sich am 9. Juni um 11 Uhr an der Kirche in Ettenheimmünster trafen.
Nach einer Einweisung in die vom Verein gestellten GPS-Geräte und einer Aufteilung in zwei Gruppen ging es los in Richtung Dörlinbachergrund.
Die im Wald versteckten Röhrchen musste man mit Hilfe der Positions-Koordinaten suchen. Die gefundenen Röhrchen enthielten Fragen und die nächsten Positions-Koordinaten. Ziel war es, alle Verstecke mit den Hinweisen zu finden und die Fragen richtig zu beantworten.
Bei erfolgreicher Suche und richtiger Beantwortung der Fragen wurde man zum Ziel „Ringsheimer Hütte“ geführt.
Am Ziel angelangt wurde noch gemeinsam gegrillt und als Überraschung gab es für die Kinder eine Schatzkiste voller Süßigkeiten, die natürlich erst noch gesucht werden musste.