Kirnburg/Bleichiem

Wandern liegt voll im Trend,  

oder wie es in der Zeitschrift  „Wanderbares Deutschland“ seht, wandern ist sexy! Diese Aussage wurde am Sonntag bei der Wanderung zur Kirnburg bestätigt. Über 90 Wanderer machten sich bei frühlingshaften Temperaturen auf den Weg. Ob es dem schönen Wetter oder dem Wanderführer geschuldet war, das bleibt die Frage.  Sei es wie es ist. Jedenfalls führt uns die Wanderung, nachdem das Organisatorische erledigt war und es einige Informationen zur Wanderung vom Wanderführer gab, von Bombach  über Nordweil zur Burgruine der Kirnburg.  Auf den Höhen über Nordweil legte man die erste Trinkpause ein und genoss die traumhafte Aussicht die bis zu den schneebedeckten Gipfeln der Vogesen reichte. Über den Bergmannsweg und den Kammergraben ging es dann steil bergauf zur Ruine der Burg und viele waren froh das steile Stück hinter sich gebracht zu haben. Von hier oben hatte man einen schönen Blick ins gesamte Heckenland, das Bleichtal und in die Rheinebene. Bei angenehmen Temperaturen legten wir hier eine längere Pause ein. Sieglinde und Roland tischten uns hier oben  Schnaps, Likör  und andere Leckereinen auf, denn die beiden feierten diesen Monat zusammen Ihren 145.ten Geburtstag. Herzlichen Dank dafür und macht weiter so. Nachdem der Wanderführer noch den Grund für den Namen der Burg  erklärt hatte, nämlich das Kürn, Kürne oder später Kirn das alte Wort für Mühlsteine war, die hier im Mittelalter produziert wurden. An den Blockhalden  findet man doch einige Mühlsteine die bei der Herstellung oder beim Abtransport zu Bruch gegangen sind. Am Vogtskreuz, wurde nochmals eine kurze Pause eingelegt,  dann ging es auf dem Königsträßle wieder hinunter nach Bombach , im Gasthof Krone  sind wir wir  herzlich empfangen worden. Trotz der großen  Wanderschar wurden wir alle sehr gut mit Essen und Trinken versorgt. Und wie man so im Gespräch heraushörte waren alle von dieser schönen Wanderung begeistert.

Bernhard Oswald

 

Winterwanderung von Titisee

Winterwanderung, im wahrsten Sinne des Wortes
Am Mittwoch den 30.01.2019 fand die  die Winterwanderung  statt, zu der sich trotz widriger Wettervorhersagen, Schnee und Sturm waren angesagt, zu unserer Überraschung  doch 25 Wandrerinnen und Wanderer im Bahnhof Herbolzheim eingefunden hatten.  Nachdem Sieglinde unser“ Fahrkartendealer“ die Fahrkarten gelöst hatte ging es auch schon los. Mit dem Zug fuhren wir über Freiburg durch das Höllental nach Titisee.
Hier begann unsere Wanderung. Als man aus dem Bahnhofsgebäude heraus kam pfiff einem ganz schön der Wind und der Schnee um die Ohren. Mützen wurden aufgesetzt Schals umgewickelt und Handschuhe angezogen. Gut eingepackt ging es dann los. Der Weg führte uns zuerst durch Titisee, doch was man hier zu sehen bekam  übertraf alle Erwartungen. Ein junger Mann in kurzen Hosen, T-Shirt und Sandalen promenierte durch Titisee (siehe Bild).
Unser Weg führte uns aber weiter zur Rodelbahn, welche von Saig an den Titisee hinunter  geht. Bei diesem Anstieg kam man dann schon das erste Mal ins Schwitzen und mancher lockerte seinen Schal wieder. Bei mehr oder weniger starkem Schneefall und Wind wanderten wir über Saig auf dem „Panoramaweg“ bis zum Rotkreuz. Hier legten wir eine Pause ein.  Roland und Sieglinde versorgten uns zusätzlich mit Schnaps, Likör und Pralinen. Ab hier mussten wir den Weg für ein kurzes Stück ändern. Der Winterwanderweg war noch nicht gewalzt und man sank bis über die Knie im Schnee ein. So sind wir ein Stück entlang der Straße gegangen. Über Falkau und dann an der Haslach entlang erreichten wir pünktlich um 15:00 Uhr das Gasthaus „Bistro Express“  am Bahnhof in Altglashütten. Mit leckeren Röstigerichten und Flammenkuchen wurden wir bestens versorgt.
Allen  Mitwanderern  hat diese Winterwanderung trotz anhaltenden leichten Schneefalls und Wind sehr gut gefallen.
Mit dem Zug ging es dann wieder in Richtung Heimat.
Herzlichen Dank an Sieglinde und Roland für ihre Unterstützung.
Bernhard

Mit Sieglinde und Roland marschierten wir vom Haus der Natur bei sehr guten Schneeverhältnissen und gewalzten Wegen  zum Feldberggipfel. Auf dem Höchsten legten wir eine kurze Rast ein und erfreuten uns an dem spendierten, feinschmeckenden Kräuterlikör von Klaus. Dafür ein herzliches Dankeschön. 
Weiter ging die Wanderung bergab zur Todtnauer Hütte, wo wir uns im Wintergarten wieder aufwärmen konnten und genossen die ersehnte Mittagspause.
Gut gelaunt wanderten wir zurück zum Haus der Natur bzw. Busparkplatz , wo wir von unserem langbewährten Busfahrer Walter in Empfang genommen wurden und warteten auf die Schneeschuhwanderer.
Text: Sieglinde und Roland
Fotos: Gottfried Ibig und Michael Geiger