Blutmondwanderung als Ferienprogramm

In den ersten Schulfreien Abenden lud der Schwarzwaldverein Ettenheim-Herbolzheim zur Nachtwanderung ein. Der Termin stand schon lange fest, noch länger stand die Mondfinsternis fest. Dieses Ereignis bewirkte das an diesem Abend nicht nur unsere geladenen Wanderer und Freunde dachten hoch zum Heuberg zuwandern. Die Tourenführer aus Ettenheim; Rita Wacker, aus Herbolzheim; Jürgen Nuber und aus Ringsheim Christian Wacker freuten sich über die hohe Beteiligung an der jeweiligen Wanderrouten. Die neuen Pächter, Familie Klein war überwältigt von der großen Besucherzahl. Mit viel Geduld und Ruhe haben sie den Ansturm bewältigt. In einer ruhigen Minute konnten wir eine neue Wanderfahne des Vereins den Pächtern überreichen. Der Mond ließ an diesem Abend sich Zeit um sich zu zeigen. Mit Applaus wurde er kurz vor 21:40 Uhr dieser begrüßt. Der Schatten der Erde verfärbte den Mond in rötlicher Farbe. Nach diesem Schauspiel wanderte der größte Teil der Wanderschar weit nach der Geisterstunde wieder zurück nach Hause. Eine Wanderschar wollte noch den nahen Morgen mit dem Sonnenaufgang erleben und blieb noch etwas länger oben in der schönen Höhe.

Text: Christian Wacker
Bilder: Gottfried Ibig,

Genießerpfad – Menzenschwander Geißenpfad

Nach der grossen Hitze führte uns Busfahrer Walter bei idealem Wanderwetter mit 17° Grad im Schwarzwald, frohgelaunt mit 60 Teilnehmer durch das Höllental zum Hebelhof. Ab hier maschierten die Langwanderer mit Sieglinde zum Leistungszentrum Herzogenhorn – mit rückwärtigem Blick zum Feldberg und vor uns das Herzogenhorn mit seinem Gipfelkreuz. Weiter ging es auf dem Krunkelbachwegle zur urigen Krunkelbachhütte, wo wir unsere Mittagspause einlegten. Ab hier hatten wir einen herrlichen Blick auf den Belchen und in das Bernauer Tal. Auf dem Hochtalsteig entdeckten wir sogar noch Türkenbundlilien, Arnika und Fingerhut. Am Pavillion auf dem Spießhorn sahen wir von oben schon unser Tagesziel sowie den Dom von St. Blasien in weiter Ferne.
Über die Wiesen des Quellgebietes vom Krunkelbach marschierten wir an der Finsterhütte steil bergab auf den Geißenpfad, wo wir an der Radiumquelle die Kurzwanderer trafen. Am Wasserfall hoch gingen wir weiter auf dem Geißenpfad zum “Gasthaus Waldeck”. Der Bus mit den Kurzwanderer brachte die Wanderschar zum Mösleparkplatz. Mit Roland marschierten wir im Hinterdorf an alten Schwarzwaldhöfen mit ihren herrlichen Bauerngärten und üppigen Blumen an den Balkonen, vorbei zum Geißenpfad. Auf halber Talhöhen hatten wir atemberaubende Ausblicke. Weiter führte uns der Weg durch Flora und Fauna. Bei einem idyllischen Rastplatz mit vielen Steinmännchen genossen wir die Mittagspause. Über einen Holzsteg überquerten wir die Menzenschwander Alb, vorbei am Köhler – Platz ging es zum Menzenschwander Wasserfall. Leider war durch die lange Hitzeperiode nicht soviel Wasser im Fluß. Über den Weidberg, hier hatten wir einige Ziegen beobachtet, wanderten wir weiter über die Krunkelbach – Weiden bis zum Wanderziel. Unterwegs stimmte unser “jüngstes Mitglied” Schuler Fritz die Heidemarie mit seiner kräftigen Stimme an. Im Gasthaus wurden wir bestend versorgt, trotz der grossen Teilnehmerzahl. Einige unserer Wanderer haben sich entschlossen in Menzenschwand einige Tage Urlaub zu verbringen, so gut gefiel Ihnen diese urige Gegend.
Sieglinde und Roland