Bei Nebel im Kaiserstuhl

Die Wanderung unter der Woche führte uns dieses Mal in den Kaiserstuhl. Abmarsch war am Wanderparkplatz Mondhalde in Oberbergen. 25 Wanderinnen und Wanderer haben sich auf den Weg gemacht.  Doch bevor man los ging gab es ein paar Informationen über die Stadt Vogtsburg und über die Entstehung vom Kaiserstuhl.
Dann ging es am Badberg entlang über Schelingen auf den Ohrberg hier legte man trotz Nebel eine Pause ein und lies sich das Herbstbrot schmecken das Tina verteilte. Auch andere Wanderer hatten noch etwas Süßes oder Flüssiges dabei. Weit sehen konnte man wegen dem Nebel nicht aber es hatte doch etwas Mystisches an sich, so durch die Landschaft zu wandern. Über Bahlinger Eck, Endinger Eck und Amolterer Eck ging es auf dem Katharinenpfad weiter und oberhalb der Schelinger Viehweide ging man dann in Richtung Schneckenberg wo wir eigentlich eine schöne Aussicht haben sollten.
Mehrmals an diesem Tag musste ich mir anhören, dass ich die Wandergruppe, im wahrsten Sinne des Wortes, im Nebel herumführen würde.  Nichts desto trotz haben wir den Parkplatz wieder gefunden.

Von da aus machten einige noch einen Abstecher zum Weingut Keller und probierten den Wein für „Jeden Tag“ und schauten sich  in dem modernen Weingut um. Doch dann machten wir uns auf den Weg über den Texas – Pass nach Königschaffhausen ins Gasthaus Ochsen, wo wir bei gutem Essen und Trinken die Wanderung ausklingen liesen.

Text und Bild: Oswald Bernhard

Auf der Sonnenseite des Dreisamtals

Bei morgendlicher Temperatur von 6 Grad fuhren wir, eine Gruppe von 49 Wanderer am 10.11.2019 nach Stegen ins  Dreisamtal.  Vom Startpunkt Am Dorfplatz marschierten wir gen Norden in den Dobelmattenweg. Nach einer kleinen Brücke über dem Eschbach bogen wir rechts ab. Steil bergauf an der Grillstelle Dobelmatte vorbei, wanderten wir bis zum Wegweiser „Geisterplatz“. Von dort ging es einem schmalen Pfad Richtung „Schlangenkapelle/Unterm Waseck“ hinauf. (Die Schlangenkapelle wurde von dankbaren Bauern zu Ehren der Jungfrau Maria in alten Zeiten nach der Befreiung von einer Schlangenplage errichtet). Da es stetig bergauf ging, wurden zwischendurch kleine Pausen eingelegt. Es ergaben sich traumhafte Aussichten zum schneebedeckten Feldberggipfel und in das Steurental. Immer noch aufwärts Richtung erreichten wir bald den höchsten Punkt mit 808 m  „Am Flaunser“. Von dort liefen wir auf dem Kandelhöhenweg bis zu unserer wohlverdienten Vesperpause bei der Freiherr von Schauenburg-Hütte. Dabei genossen wir bei strahlenden Sonnenschein  die herrliche Aussicht auf den Schauinsland. Nach der Pause liefen wir zum Streckereck mit der bekannten „Glottertäler Naturliege“. Die Lage und der Blick ins Föhrental, Richtung Kaiserstuhl,  weit im Hintergrund die Vogesen waren traumhaft schön. Ab hier traten wir das letzte Teilstück unseres Weges an, der uns durch den bunten herbstlichen Wald hinab ins Attental führt. Unten angekommen ging es weiteres Mal kurz schweißtreibend bergauf, für die letzten 4 km zurück nach Stegen, immer mit fantastischen Blick ins Dreisamtal und die Gipfel des Hochschwarzwaldes zu unserem  Wanderabschluss im Gasthaus Hirschen.

In grandioser Herbststimmung, bei strahlenden Sonnenschein erlebten wir die Sonnenseite des Dreisamtals. – was bedarf es mehr?

Text: Traute Zahn
Bilder: Gottfried Ibig

Oberkircher Brennersteig

Am Wanderparkplatz Hesselbach konnte Wanderführer Dieter Ringwald und Martina Fakler 48 Wanderer begrüßen.
Die Wanderung führte uns ins Hesselbacher Tal hoch Richtung Geigerskopfturm. Bei toller Fernsicht konnte man am Buseneckhof eine Rast mit kurzer Trinkpause einlegen. Das Angebot war großzügig und ausreichend, neuer Wein, Edelbrände usw.
Anschließend ging es weiter auf den Geigerskopf , es wurde eine Vesperpause mit Turmbesteigung eingelegt. Danach über schöne Wanderwege und Pfade zur Bildeiche, Bergele Hütte, Heimeleskopf zum Weingut Schweiger.
Bei einem tollen Bauernvesper und geselligen Beisammensein konnten wir dann die Tour durch die Obstanlage Halter fortsetzten. Es wurden hier an verschiedenen Obstbäumen ein Probiererle angeboten.
Dementsprechend froh und vergnügt konnte man diese außergewöhnliche Wanderung auf der Busheimfahrt ausklingen lassen.

Text: Ringwald M.
Bilder: Ibig G.