Gengenbach und drumrum

Trotz schlechter Wetteraussichten haben sich 13 Wanderer beim Treffpunkt in Gengenbach eingefunden. Pünktlich um 08.30 Uhr begann die große Tour. Zunächst ging es durch die Altstadt und Wohngebiete zum Waldrand.  Hier gewannen wir stetig an Höhe und erreichten nach 10 Kiloetern auf dem Mooskopf (871 Meter) den höchtsten Punkt der Tour. Hier wurde eine wohlverdiente Pause eingelegt. Wegen dichter Wolken und somit fehlender Aussicht  haben wir und die Turmbesteigung gespart. Nun verlassen wir den Querweg von Gengenbach nach Alpirsbach und steigen nach Kalikutt (500 Meter) ab. Der Weiterweg über den Ramersbacher Holzplatz und Hilseckhütte führt uns zum Naturfreundehaus auf der Kornebene. Weil wir hier bereits um 14 Uhr ankommen, ist noch genügend Zeit für eine Einkehr. Der Rückweg auf dem Kandelhöhenweg bis Gengenbach zurück ist begleitet von leichtem Nieselregen. Um genau 17 Uhr erreichen wir das Wirtshaus Frei in Gengenbach, wo das  Abschlussessen nach rund 34 Kilometern und 1400 Höhenmeter besonders gut geschmeckt hat.

Text: Stefan Münchback
Bilder: Gottfried Ibig

 

20 Jahre Kaiserbergfest

Anlässlich des 20 jährigen Jubiläums des Kaiserbergfestes fand bereits am Mittwoch den 02.Oktober eine Sonderveranstaltung statt. Am Mittwochnachmittag stellten Christian, Dieter und Gottfried im strömenden Regen das Zelt auf, in dem sich unser Schwarzwaldverein Ortsverein Ettenheim-Herbolzheim präsentierte. Auch zeigte Gottfried Ibig wieder schöne Bilder von den Wanderungen unseres Vereins.
Bei der Eröffnung bzw. Start der Veranstaltung lachte dann aber wieder die Sonne, jedoch war es aber sehr kühl. Der Entertainer Hansi Vogt führte gekonnt durch das Programm.
Er stellte die drei Gemeinden mit ihren aktuellen Bürgermeistern vor. Auch holte er einige Gäste wie zum Beispiel Herr Schilling, Herr Dixa und Herrn Metz, also die Initiatoren dieser Veranstaltung, und einige andere Gäste auf die Bühne. Auch unser 1. Vorsitzender Christian Wacker war darunter, er konnte einige Worte über den Schwarzwaldverein und den Turm sagen. Die ENBW hatte eine Lichtanlage am Turm installiert so dass dieser am Abend, im Wechsel, in verschiedenen Farbe leuchtete und so richtig schön in Szene gesetzt wurde.
Hansi Vogt sagte, während dem Gespräch mit Christian Wacker, dem Schwarzwaldverein Ettenheim-Herbolzheim spontan eine Spende zu. Daraufhin erklärte der Ringsheimer Bürgermeister Pascal Weber ebenso spontan, dass er dann den gleichen Spendenbetrag wie Hansi Vogt beisteuert. Dies wurde von den anwesenden Mitgliedern mit viel Applaus zur Kenntnis genommen.
Am zweiten Veranstaltungstag, dem 03. Oktober, konnten die Wanderinnen und Wanderer der Sternwanderungen bei herrlichem Sonnenschein zum Heuberg wandern. Dort fand dann zuerst der ökonomische Gottesdienst statt. Danach war gemütliches Beisammensein angesagt.
Unser Infozelt war besetzt mit Christian, Dieter, Martina, Andrea und Gottfried. Die Bilder weckten großes Interesse und es kamen viele tolle Gespräche zustande.
Es waren für alle Beteiligten erfolgreiche Tage. So wurden während der Gespräche mit uns erklärt das man dem Schwarzwaldverein Ettenheim-Herbolzheim beitreten möchte.
Da wir aber in weiser Voraussicht Beitrittserklärungen da hatten wurden am Donnerstag “Nägel mit Köpfen gemacht” und gleich ca. 15 Neuanmeldungen ausgefüllt. Was für ein Erfolg – besser hätte es nicht sein können.
So wollen wir die neuen Mitglieder / Mitwanderinnen und Wanderer bei unseren nächsten Wanderungen herzlich willkommen heißen.
Ein großer Dank an unsere Helfer an den beiden Tagen.

Text: Andrea
Bilder: Gottfried

50 Jahre Freundschaft

Jubiläumswanderung im Taennchel – Massiv

Am Sonntag machten sich eine stattliche Anzahl von Wanderinnen und Wanderer mit dem Bus auf den Weg zu unseren Wanderfreunden in Selestat, denn heute sollte unsere  Jubiläumswanderung anlässlich der 50jährigen Verbundenheit unsere beiden Wandervereinen stattfinden.
Am Bahnhof in Selestat traf man sich mit den Freunden der Vogesen Trotters und nach einer kurzen aber herzlichen Begrüßung  fuhren alle zusammen zum Ausgangspunkt der Wanderung.
Die Langwanderer stiegen in Ribauville aus und nahmen von hier  die Strecke auf das Taennchel -Massiv in Angriff. Zunächst ging es durch die sehr schöne Altstadt, dann auf einem schönen zum Teil alpinen Pfad bergan zur Ruine St. Ulrich. Dort hatten die Wanderer einen wunderbaren Ausblick über die Ebene belohnt, sogar die Alpen konnte man ausmachen.  Die Kurzwanderer sparten sich einige Höhenmeter und wurden mit dem Bus der Firma Rist bis zur Spitzenberg – Hütte,  die herrlich über dem Weiler Thannenkirch liegt, gebracht.
Hier konnte man sich zuerst an Cafe und Brioche stärken bevor man sich auf den Weg machte.
Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen wanderte man durch den schon herbstlichen Wald in Richtung Taennchel. Unterwegs hatte man immer wieder schöne Ausblicke hinunter  nach Thannenkirch, das Rheintal, den Kaiserstuhl und in Richtung unserer Heimat. Auch der Gesprächsstoff ging nicht aus.
Der weitere Teil der Wanderung war für die Lang- und Kurzwanderer ziemlich identisch.
Auf schönen Pfaden erreichte man die Höhe auf dem Taennchel  und auch hier jagte ein Höhepunkt den nächsten. Die fantastischen Felsformationen aus Sandstein liesen uns alle staunen.
Angefangen vom Riesenfels, Schusterfels, Krokodilfels, Fels der drei kleinen Tafeln und wie sie auch alle hießen, jede Felsformation hatte seine eigene Geschichte oder Anekdote.
Beim Schusterfels konnte man einen Stein hochwerfen und wenn er oben liegen blieb geht ein Wunsch in Erfüllung,  andere Felsen hatten unerklärliche Vertiefungen, den nächste Fels konnten unsere Wanderführer zum klacken bringen, selbst  den Krokodilfelsen konnten vier Mann zum Schwingen bringen,  auf der nächsten Felsformation, den drei  Großen Tafeln, war sogar noch der Eisenring an dem Noah angeblich seine Arche festband J.  Mittels einer Eisentreppe und ein paar Eisenstufen konnte man dem Fels aufs Dach steigen. Hier wurden aus erwachsenen Männern und Frauen wieder Kinder die hier herum klettern konnten.  Alles in allem war es eine sehr gelungene Wanderung.
Zurück auf der Spitzenberg -Hütte war für das leibliche Wohl gesorgt,  verschiedene Rohkost  mit einem Dipp wurden zum Aperitif aufgetischt,  Schweinemedaillions, grüner Spargel, Gemüse aller Art, und Kartoffelgratin gab es zum Hauptgang und zum Schluss als krönenden Abschluss den hervorragenden Münsterkäse. Wem das immer noch nicht reichte für den gab es noch einen Cafe und ein Stück Kuchen oder ein Eclair, zu Deutsch „Liebesknochen“.
Auch einige Gläser Vin rouge wurden dazu getrunken und die Stimmung war sehr gut.
Doch auch der schönste Tag geht einmal zu Ende doch bevor man auseinander ging  wurde die Hoffnung geäußert,  dass die Freundschaft unserer beiden Vereine weitere 50zig Jahr bestehen bleibt und nicht nur auf Vorstandsebene sondern von allen Mitgliedern mit Leben gefüllt wird. 
Herzlichen Dank an alle die zu diesem gelungenen Tag beigetragen haben.

Text: Andrea und Bernhard

Durch ein Mißverständnis meiner Seite habe ich die Bilder der Kurzwanderung nicht ins Internet gestellt. Dies möchte ich hiermit nachholen. Sorry.
Linus
Bilder der Kurzwanderung: Bermhard Oswald

Bilder der Langwanderung: Gottfried Ibig