Rundwanderung im Kinzigtal

Langwanderung 1 –  Eine schweisstreibende Angelegenheit

Wir starteten pünktlich um 8.30 Uhr am Kurgarten in der Ortsmitte in Gutach/Kinzigtal mit 19 Wanderern. Der Wetterbericht hatte schönes Wetter mit hohen Temperaturen vorhergesagt, dies war dann auch so. Durch das Sulzbachtal erklommen wir in steilen Serpentinen nach knapp 4 Kilometern den Farrenkopf, dabei kamen wir schon das erste Mal mächtig ins Schwitzen. Oben angekommen gönnten wir uns die erste Trinkpause. Nun folgten wir dem bekannten Westweg für knapp 9 Kilometer und passierten die Prechtaler Schanze dann den Huberfelsen ehe wir beim Karlstein auf 968 Metern den höchsten Punkt der Tour erreichten. Dort machten wir eine Vesperpause. Beim Hotel „Schöne Aussicht“ stiegen wir nach Niederwasser ab. Von dort war es nicht mehr weit bis Hornberg. Dort an der Brauerei Ketterer angekommen stand da ein Brünnlein. Wir spekulierten ob da wohl Bier fliest, aber nein es war dann doch nur Wasser. So steht man vor einer Brauerei und muss Wasser trinken, was dann aber doch sehr erfrischend war. Wir wanderten weiter, vorbei am größten begehbarem WC bei der Fa. Duravit und an Eisdielen und Kaffeehaus, durch die Hornberger Innenstadt. Der Kaffeeduft war schon sehr verlockend aber wir mussten weiter. Auf der anderen Talseite angekommen stiegen wir zur Markgrafenschanze auf und gingen über Hasenköpfle und dem Gutacher Tälersteig zurück zum Ausgangsort. Wir hatten auch hier immer wieder schöne Talblicke nach Gutach und auch zur gegenüberliegenden Seite, auf der wir am Morgen noch gewandert sind. Bevor wir das letzte Stück nach Gutach abstiegen begrüßte uns die Dampflock mit ihrem Pfeifen, wir hatten aber nur ein kleines Sichtfeld um einen Blick darauf zu ergattern. Nach 35 Kilometern und 1500 Höhenmetern erreichten alle 19 Wanderer um 17.15 Uhr wieder den Startpunkt. Beim Abendessen im Biergarten des Gasthauses „Löwen am Park“, in Gutach, wurden die Energiespeicher wieder aufgefüllt. Der Wirt war sehr gut gelaunt und wir wurden aufs Beste bedient. Nachdem wir bezahlt hatten spendierte er uns allen noch ein leckeres selbstgemachtes Eis worüber wir uns sehr freuten.

Wir danken Stefan für die schöne Wanderung.
Andrea und Gottfried Ibig

 

Spargelwanderung 2018 im Markgräflerland

 Wir starteten mit über 50 Wanderer in Niederweiler unterhalb von Badenweiler und wanderten auf Serpentinen den Weinberg hoch bis einer Hütte mit schönem Ausblick nach Badenweiler und ins Markgräfler Land . Auf einem schmalen Waldweg ging es weiter zum Wanderparkplatz Schwärzi-Hütte. Hier begann der ½-stündige Aufstieg zur Bergruine Neuenfels, wo wir dann auch unsere Mittagsrast einlegten.
Viel im Wald und mit immer wieder schönen Ausblicken folgte jetzt der gemütliche Teil unserer Wanderung Richtung Sulzburg. Entlang des Sulzbachs wanderten wir durch Ballrechten-Dottingen nach Heitersheim zum Weingut Schmidt.
Familie Schmidt verwöhnte uns mit einem delikaten Spargelgericht und köstlichen Weinen.
Mitwandere Stefan krönte den Tag mit flotter Musik auf dem Akkordeon.

Beate und Linus

 

Wasenweiler ins Liliental

Es ist die Zeit der Orchiedeenblüte, deshalb starteten wir zur Wanderung unter der  Woche  trotz besch…eidener Wettervorhersage in Richtung Kaiserstuhl. Man traf sich wie gewöhnlich am Espenparkplatz in Ettenheim. Die Fahrgemeinschaften waren schnell gebildet und so fuhr man los nach Wasenweiler, dem Ausgangspunkt unserer Wanderung. Hier traf man sich mit den  Mitwanderern  welche direkt zum Parkplatz in Wasenweiler gekommen sind und so nahmen die 15 Wanderer die Strecke unter ihre Füße.    Noch meinte es der Wettergott sehr gut mit uns und durch zwei romantische Hohlgassen und über den Panoramaweg gewannen wir bald an Höhe. Über Lindenplatz, Kastanienplatz erreichten wir den Gagenhard. Hier verließen wir den Panoramaweg und wanderten bergab an einem Fischweiher entlang, wo wir eine kleine Pause einlegten, bis zum Gasthaus Lilie im Liliental.
Dort begann unser Orchideenrundweg und mancher Mitwanderer/in war überrascht, wie viel verschiedene Sorten Orchideen es hier zu bestaunen gab. Da waren das Brandknabenkraut, das Helmknabenkraut, das Purpurknabenkraut und das weiße Waldvöglein. An einem schattigen Ort fand man auch das  Zweiblatt. Vor Ort  gab es vom Wanderführer einige Informationen zu den Orchideen und den Knabenkräutern.
Doch dann fing es leider an zu regnen und wir mussten unseren Rundgang abkürzen und im Gasthaus Lilie eine Kaffeepause einlegen. Und siehe da, nach der Einkehr hat es wieder aufgehört zu regnen und wir konnten trocken unseren Rückweg antreten. Durch die Stalleckgasse, Vordere- und Hintere Eck, mit schönen Aussichten über Ihringen und nach Breisach, ging es dann wieder hinunter ins sogenannte Mühletal  am Ihringer Schützenhaus vorbei und bei strahlendem Sonnenschein wieder zurück nach Wasenweiler zu unserem Wanderabschluss im Gasthaus Sonne, wo wir schon herzlich erwartet wurden. Alle waren begeistert von diesem gastlichen Haus und dem guten Essen.    Mancher nahm  sich vor, hier wieder einmal einzukehren.
Alles in allem war es wieder eine gelungene Wanderung.
Bernhard Oswald