Neue Ideen braucht das Land

Unter dem Motto neue Besen kehren gut,
hat Martina den Schaukasten vom Schwarzwaldverein Ettenheim – Herbolzheim  neu hergerichtet.
Der Schaukasten befindet sich an der Marienapotheke in Ettenheim am Unteren Tor.

Herzlichen Dank dafür!!

Wanderung auf das Kreuzmoos

Vom 5. auf den 6. Januar 2019 geht‘s hoch auf das Wanderheim am Kreuzmoos. Bei leichten Niederschlag, gut für die Natur und Flüsse, geht’s hoch in den Wald von Ettenheimmünster. Auf den Wegen des Naturerlebnisweges zur Hubertushütte. Dort wurde der erste Stop eingelegt und sich gestärkt für den weiteren Aufstieg hoch in die Höhen der höchsten Bewohner von Ettenheim. Bei den Schneiderhöfe der Bepflanzung mit Streuobst, Sitzgruppe und Trockenmauer geht’s schnell vorbei. Zwischenzeitlich kam auch Nebel auf und eine Fernsicht war nur noch eingeschränkt möglich. Die Gaststätte Kreuz am Streitberg und Pflingsteck dienten zur Orientierung das wir noch auf dem richtigen Weg sind. Nach dem Steinbruch im hohen Brettental gings steil hoch zum Hünersedel mit seinem schönen Turm. Die aufkommende Nacht machte es nun erforderlich mit den mitgebrachten Taschenleuchten weiter zu wandern. Der Bergkiosk war noch offen und so mancher freute sich über einen heißen Glühwein. So gestärkt ging es auf den letzten Teil des Weges hoch zum Kreuzmoos. Die Spuren im Schnee führten uns dort hin. Die Sicht wurde immer schlechter und der einsetzende Wind machte die Wanderschar froh in der warmen Stube von den Wirtsleuten begrüßt zu werden. Bei dem guten Abendessen und wohl gestärkt konnte bei der kleinen Hausmusik der Wanderabend enden. In der Nacht konnte aus manchem Zimmer Sägearbeiten entnommen werden.
Nach dem morgendlichen, gemeinsamen Frühstück macht sich die Wanderschar wieder auf den Heimweg. So manch ein Tretter (Schuhe) lösten sich auf und wurden unter fachkundlichen Händen der  Wanderführer mittels Kabelbinder und Schnüre befestigt. Ein weiterkommen durch Schnee und Matsch wurde dadurch möglich. Über das Herbolzheimer Höfle und der Pyramide gings den Berg hinab in Tal. Bei dem Wanderabschluß wurde der Weg noch mal durchgegangen.
Text: Christian Wacke
Bilder: Gottfried Ibig

 


Auf den Spuren von Lothar im Bannwald

Nach dem Schneefall in der Nacht war beim Zusammentreffen um 13:00 Uhr heller Sonnenschein. Der Weg führte uns dann in Richtung  Speckacker. Kurz vor dem Parkplatz wurden 36 Wanderer von Herrn Fehrenbach, Leiter des Forstreviers Klosterwald begrüßt. Auf dem großen Rundweg 3,2 km wurde mehrmals angehalten und über die Entwicklung und der Unterschied von Bannwald und Nutzwald berichtet. Am zweiten Weihnachtsfeiertag 1999 fegte Sturm Lothar über den Ofenberg hinweg und hinterließ Schneisen der Verwüstung. Der Bannwald, Urwald von morgen, war geboren. Alle Bäume blieben an Ort und Stelle liegen. Soviel Totholz ist ungewöhnlich. Die ganze Fläche wird sich selbst überlassen. Es soll zeigen, wie Tier und Pflanzenwelt auf dieses Angebot reagieren. Mindestens vier Spechtarten, zwei Greifvogelarten und die Hohltaube sind heimisch geworden. Auch seltene Schmetterlingsarten profitieren von den offenen Sturmflächen. Wie sich die Pflanzen und Tierwelt im Bannwald entwickelt, wird wissenschaftlich untersucht. Am Parkplatz Speckacker wieder angekommen, konnten wir uns für die ausführliche Führung mit den vielen Informationen bei Herrn Fehrenbach herzlich bedanken.
Im Gasthaus Rebstock konnten wir diese Wanderung und das schöne Wanderjahr ausklingen lassen.
Michael Geiger