Auf der Sonnenseite des Dreisamtals

Bei morgendlicher Temperatur von 6 Grad fuhren wir, eine Gruppe von 49 Wanderer am 10.11.2019 nach Stegen ins  Dreisamtal.  Vom Startpunkt Am Dorfplatz marschierten wir gen Norden in den Dobelmattenweg. Nach einer kleinen Brücke über dem Eschbach bogen wir rechts ab. Steil bergauf an der Grillstelle Dobelmatte vorbei, wanderten wir bis zum Wegweiser „Geisterplatz“. Von dort ging es einem schmalen Pfad Richtung „Schlangenkapelle/Unterm Waseck“ hinauf. (Die Schlangenkapelle wurde von dankbaren Bauern zu Ehren der Jungfrau Maria in alten Zeiten nach der Befreiung von einer Schlangenplage errichtet). Da es stetig bergauf ging, wurden zwischendurch kleine Pausen eingelegt. Es ergaben sich traumhafte Aussichten zum schneebedeckten Feldberggipfel und in das Steurental. Immer noch aufwärts Richtung erreichten wir bald den höchsten Punkt mit 808 m  „Am Flaunser“. Von dort liefen wir auf dem Kandelhöhenweg bis zu unserer wohlverdienten Vesperpause bei der Freiherr von Schauenburg-Hütte. Dabei genossen wir bei strahlenden Sonnenschein  die herrliche Aussicht auf den Schauinsland. Nach der Pause liefen wir zum Streckereck mit der bekannten „Glottertäler Naturliege“. Die Lage und der Blick ins Föhrental, Richtung Kaiserstuhl,  weit im Hintergrund die Vogesen waren traumhaft schön. Ab hier traten wir das letzte Teilstück unseres Weges an, der uns durch den bunten herbstlichen Wald hinab ins Attental führt. Unten angekommen ging es weiteres Mal kurz schweißtreibend bergauf, für die letzten 4 km zurück nach Stegen, immer mit fantastischen Blick ins Dreisamtal und die Gipfel des Hochschwarzwaldes zu unserem  Wanderabschluss im Gasthaus Hirschen.

In grandioser Herbststimmung, bei strahlenden Sonnenschein erlebten wir die Sonnenseite des Dreisamtals. – was bedarf es mehr?

Text: Traute Zahn
Bilder: Gottfried Ibig