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Mit den Langwandern auf den Rohardsberg

Bei tollen spätsommerlichen Temperaturen starteten  um 8.40 Uhr 16 Wanderer in Elzach beim Bahnhof. Zunächst ging es fast flach auf dem Elztalweg ins Tal hinein. Bald hatten wir erste schöne Ausblicke auf die Nordseite des Elztales, vor allem zum Hörnleberg. Ab Oberprechtal erfolgte ein steiler Anstieg zur schön gelegenen Kapfhütte auf 862 Metern, wo wir vom netten Bewirtungspersonal vom Schwarzwaldverein Oberprechtal mit Getränken versorgt wurden. Die Mühen des Anstiegs wurden mit spektakulären Ausblicken ins Kinzigtal entschädigt. Der weitere Anstieg bis zum Gschasikopf auf 1045 Metern war merklich flacher. Bis zum höchsten Punkt der Wanderung auf dem Rohrhardsberg (1153 Metern) erfolgte noch ein lohnender kurzer Abstecher zum Siebenfelsen. Bei diesem eindrucksvollen Felsturm erfolgte eine weitere Rast. Er ist einer der bekanntesten mutmaßlichen keltischen Heiligtümer im Schwarzwald. Ab dem Rohrhardsberg folgen wir zunächst dem Weg weiter nach Osten, ehe wir beim Tafelbühl den langen steilen Abstieg nach Elzach beginnen. Die Ausblicke nach Elzach lassen erahnen welche Strecke noch zu bewältigen ist. Alle 16 Wanderer erreichten um 17.15 Uhr nach insgesamt 34 Kilometern und ca. 1400 Höhenmetern den Ausgangspunkt in Elzach wieder. Beim Abschlussessen im Restaurant Sonnhalde wurde die Eindrücke der schönen Rundwanderung ausgetauscht.

Wasenweiler ins Liliental

Es ist die Zeit der Orchiedeenblüte, deshalb starteten wir zur Wanderung unter der  Woche  trotz besch…eidener Wettervorhersage in Richtung Kaiserstuhl. Man traf sich wie gewöhnlich am Espenparkplatz in Ettenheim. Die Fahrgemeinschaften waren schnell gebildet und so fuhr man los nach Wasenweiler, dem Ausgangspunkt unserer Wanderung. Hier traf man sich mit den  Mitwanderern  welche direkt zum Parkplatz in Wasenweiler gekommen sind und so nahmen die 15 Wanderer die Strecke unter ihre Füße.    Noch meinte es der Wettergott sehr gut mit uns und durch zwei romantische Hohlgassen und über den Panoramaweg gewannen wir bald an Höhe. Über Lindenplatz, Kastanienplatz erreichten wir den Gagenhard. Hier verließen wir den Panoramaweg und wanderten bergab an einem Fischweiher entlang, wo wir eine kleine Pause einlegten, bis zum Gasthaus Lilie im Liliental.
Dort begann unser Orchideenrundweg und mancher Mitwanderer/in war überrascht, wie viel verschiedene Sorten Orchideen es hier zu bestaunen gab. Da waren das Brandknabenkraut, das Helmknabenkraut, das Purpurknabenkraut und das weiße Waldvöglein. An einem schattigen Ort fand man auch das  Zweiblatt. Vor Ort  gab es vom Wanderführer einige Informationen zu den Orchideen und den Knabenkräutern.
Doch dann fing es leider an zu regnen und wir mussten unseren Rundgang abkürzen und im Gasthaus Lilie eine Kaffeepause einlegen. Und siehe da, nach der Einkehr hat es wieder aufgehört zu regnen und wir konnten trocken unseren Rückweg antreten. Durch die Stalleckgasse, Vordere- und Hintere Eck, mit schönen Aussichten über Ihringen und nach Breisach, ging es dann wieder hinunter ins sogenannte Mühletal  am Ihringer Schützenhaus vorbei und bei strahlendem Sonnenschein wieder zurück nach Wasenweiler zu unserem Wanderabschluss im Gasthaus Sonne, wo wir schon herzlich erwartet wurden. Alle waren begeistert von diesem gastlichen Haus und dem guten Essen.    Mancher nahm  sich vor, hier wieder einmal einzukehren.
Alles in allem war es wieder eine gelungene Wanderung.
Bernhard Oswald