Category Archives: Wanderberichte

Wanderwoche in Südtirol

8.-15. Juli:  Wanderwoche im Gebiet Rosengarten und Latemar.

In den frühen Morgenstunden holte uns Sophia und Marc mit ihrem Top-Class-Reisebus ab. Über den Schwarzwald, Bodensee, Arlberg und Brennerpass ging es nach Südtirol. In Brixen wurde noch eine Pause eingelegt, um die Innenstadt zu besichtigen. Dann fuhren wir ins Eggental nach Welschnofen..Im Panoramahotel Nigglhof wurde dann  Quartier bezogen. 
1.Wandertag:  Zur Harnicker-Schwaige   
Zur Einlauftour fuhren wir dann zum Nigerpass, und wanderten dann über Blumenwiesen zur Harnicker-Schwaige. An der urigen Almhütte unterhalb der Vajolettürmen wurde dann Mittagspause gemacht. Nach den Verzehr von typischen Südtiroler Speisen ging es dann weiter zum Zyprianhof bei Tiers wo uns Marc wieder abholte.   
2. Wandertag:  Überschreitung vom Latemar   
Für den Mittwoch wurde das beste Wetter angesagt. Mit unserem Bus fuhren wir nach Obereggen. Der viersitzige Sessellift brachte uns nach Oberholz auf 2.037 hm. Wir stiegen am Latemar empor, durchwanderten die Gebirgskette an einem kleinen Eissee vorbei, (konnte unter Altschnee nicht gesehen werden). Durch die Gamstall-Scharte ging es dann zur Rast in der Tore di Pisa-Hütte (Latemarhütte) auf 2.671 hm. Der Abstieg führte uns dann Richtung Westen auf den Panoramaweg zur Bergstation.     
3. Wandertag : Durch das Vajolettal
Am Donnerstag
stag wurde von Vigo di Fassa mit der Gondelbahn zur Hütte Ciampedie gefahren. An der Gadeccia-Hütte vorbei ging es dann durch das Vajolettal zur Preuss.-oder Vajolet-Hütte. 10 Personen gingen dann noch auf weiter zur Grasleitenpasshütte auf 2.601 hm. An der Ciampedie trafen wir dann wieder zusammen, um mit der Bergbahn nach Vigo di Fassa  zu langen.
4.  Wandertag:  Über die Latemarwiesen ins Felslabyrinth und zum Karer-See 
Vom Karer-Pass führte der Weg über die Latemarwiesen, dann durch das Felslabyrinth  zum Mitterleger und wieder zurück zum Pass. Mit dem Bus ging es dann zum Karersee. Jeder konnte  machen was er wollte. Einige machten Kaffeepause, andere gingen zur neuen Hängebrücke oder umwanderten den See. Seit dem Unwetter im vergangenen Oktober hat sich vieles auch am Karersee verändert.  
5. Wandertag:   Südliche Umrundung vom Rosengarten.
Mit der Gondelbahn fuhren wir von Welschnofen zur Frommeralm. Mit einem Sessellift ging es dann weiter zur Kölner-Hütte. Eine Gruppe wanderte mit Marc zur Rotwandhütte. Nach der Einkehr wurde wieder zur Frommeralm oder zurück nach Welschnofen gelaufen. Eine Gruppe ging mit Sophia über das Tschager-Joch. Nach dem Abstieg ins Vajolettal ging es wieder über den Zigoladepass zur Rast an der Rotwandhütte. Mit dem Paolina-Lift ging es wieder zur Talstation, von wo aus uns Marc mit dem Bus wieder abholte. 
6.  Wandertag:  Von Weisslahnbad durchs Tschamintal zur Grasleitenhütte.
Von Weisslahnbad bei Tiers ging es durch das Tschamintal bis zum Bärenloch. 4 Wanderer gingen noch weiter bis zur Grasleitenhütte auf 2.134 hm. Nach einer Pause an der Tschamin-Schwaige wanderten noch einige an den Wuhnleger-Weiher.

Leider ging diese Woche viel zu schnell vorüber. Mit Wehmut mußten wir am Montag wieder den Heimweg antreten. Der Dank galt allen, die zu dieser schönen Wanderwoche etwas beigetragen haben. Viele schöne Erinnerungen werden bleiben.

 

Bericht von  Michael Geiger

 

50 Jahre Wanderfreundschaft

50 Jahre Wanderfreundschaft mit den Selestat Vosges Trotter

Am 21.09.1969 trafen sich zum ersten Mal die Wanderfreund in den Vogesen zu einer gemeinsamen Tour.

Die Geschichte dieser Freundschaft begann in dem Friseurstudio in Kappel. Emil Stein ließ sich dort das Haar schneiden unter Zollkontrolle von Rhinau. Die gemeinsame Sprache , dann noch das gleiche Hobby verbannt beide. Nach dem die Vorstände beider Vereine einwilligten gemeinsam zu wandern und die Natur zu genießen konnte es losgehen. Einwände und Bedenken zwecks unserer gemeinsamen langen Feindschaft der Völker waren bei der gemeinsamen Wanderung in der Natur bald vergessen. Der Gutedel auf der Spitzenberghütte tat sein teil dazu.. Somit können wir heute am Sonntag gemeinsam feiern. Wir trafen uns in Ettenheimmünster. Mit einem Sektempfang und kleinem Fingerfood begann der Tag. Nach den beiden Ansprachen des Präsident Bernard Wine und Vorstand Christian Wacker wurde die Gläser gehoben. Als Ehrengast war Herr Edmund Wieber anwesend der sich sehr freute dabei zu sein und alte Gesichter wieder zusehen. Mit einer Führung von Dr. Jochen Henninger zum alten Kloster und der Kirche zu Ettenheimmünster konnte die kulturbefliessenden ihr Wissen auffrischen und neues hören. Eine Wandergruppe führte Wolfgang Karle nach Münchweier. Auch bei dieser Führung kam die Geschichte des Landolin nicht zu kurz. Nach Kaffee und Kuchen und dem gemeinsamen Abendessen in den Räumen der Pfarrgemeinschaft Ettenheimmünster fand die Feier sein Ende.

Danken möchte ich allen die geholfen hatten mit einer Kuchenspende und deren Hilfe an diesem Tag. Tina, Bernhard, Andrea, Gottfried, Sabine ,Daniele ,Rita, Beate, Rosi.

Bericht: Wacker Christian
Bilder: Gottfried

Ravenna-Schlucht

Am Mittwoch den 12.06.2019 war wieder einmal eine „ Wanderung unter der Woche“ angesagt. 
Doch am Morgen um sieben war die Welt alles andere als in Ordnung: Es schüttete wie aus Kübeln. Trotzdem machten sich 16  unentwegte  Wanderinnen und Wanderer zuversichtlich mit dem Zug um 9:30 Uhr auf den Weg nach Hinterzarten. In Hinterzarten angekommen lachte uns schon die Sonne an und die Regenjacken wurden in den Rucksäcken verstaut. Nach der obligatorischen Begrüßung machte sich die Gruppe auf den Weg.

Die Wanderung führte uns zuerst durchs Löffeltal mit seinen verschiedenen Mühlen und Sägen, die ihre Energie alle aus dem Löffeltalbach bezogen oder noch beziehen. Am Oberhöllsteig besichtigte man eine Seilerei und eine Wohnmühle die ursprünglich in Oberprechtal stand. Am Touristen – Hotspot Hofgut  Sternen herrschte reges  Treiben von Menschen vieler Nationen.

An diesem Ort vereinigen sich dann der Löffeltalbach mit der Ravenna und wird ab hier dann Höllbach und später Rotbach genannt,  der mit dem später zufließenden Wagensteigbach die Dreisam entstehen lässt. Wir schauten uns nur noch kurz den Kuckuck an,  der pünktlich um 12:00 Uhr aus seinem Häuschen kam  und seinen bekannten Ruf abgab und verschwanden dann unter dem Ravennaviaduckt hindurch in die romantische Ravennaschlucht.  Über  schöne Pfade, Brücken und Treppen ging es hinauf bis zur Mittleren Ravenna. Hier musste zuerst einmal eine Trinkpause eingelegt werden. Dann wurden die nächsten Höhenmeter bis zum Piketfelsen in Angriff genommen.
An diesem fantastischen Aussichtspunkt wurde dann Vesper gemacht und die Aussicht genossen. Berge und Täler wurden in Gedanken versetzt damit die Landschaft  mit der Wanderkarte übereinstimmte. An der Neuhofsäge vorbei ging es dann in Richtung B500 bei Breitnau. Immer noch bei strahlendem Sonnenschein genossen wir hier auf einer Terrasse eine Tasse  Kaffee, dann ging es auf den Weg in Richtung Hinterzarten.  Durch das Hinterzartener Moor  mit seinen noch üppig blühenden Orchideen erreichten wir den Ort Hinterzarten pünktlich um 17:00Uhr.
Zum Wanderabschluss kehrten wir im Hotel–Restaurant  Schwarzwaldhof ein, wo wir sehr gut versorgt wurden.  Nachdem alle gestärkt waren, ging es  mit dem Zug in Richtung Heimat, wo alle wohlbehalten wieder ankamen.
Statistik:

 m = 7       w = 9      d = 0
Wanderstrecke:  17 km und ca. 450 hm
Temperatur  19 – 23 °C  leicht bewölkt bis sonnig
Text:     Bernhard
Bilder:  Michael und Bernhard