Krai-Woog Gumpen

Oder in Hochdeutsch „laut schreiender Wasserfall“ im Tal des Schwarzenbächletal. Dieses schöne Tal liegt im Hotzenwald auf ca. 900 Meter über dem Meer. Der kleine Fluss entspringt im Moorgebiet bei Wehrhalden. Erdgeschichtlich war dieses Wandergebiet der Schwarzwaldgletscher. Die Flüsse im Hotzenwald fließen alle von Nord nach Süd und sind Zuflüsse des Rheines. Unser Weg führte uns von Todtmoos hoch durch das schöne Tal der Wehra bis zum Ibacherkreuz. Nach einer kleinen Trinkpause gings den Höhenweg weiter vorbei an ganz großen Nadelbäumen mit einem Umfang von mehreren Metern. Bei Linda im Hotzenwald mit einem schönen Ausblick ins Tal und in die Alpen machten wir eine Mittagspause. Durch den hohen Niederschlag im Wandergebiet führen die Flüsse sehr viel Wasser und die Wiesen sind wieder viele in Moorgebiet zurück gewandelt worden. Der Weg ging an einigen Mühlen vorbei die teilweise heute noch in Betrieb sind. Nach der Schwarzen Säge gelangten wir zu den Wasserfällen. Dieses Kleinod wurde erst wieder 1952 entdeckt und von der Dorfjugend als Schwimmbecken benutzt. Aber unsere Gruppe nutzte die Gelegenheit nicht. Auf dem Weg ins Tal kamen wir an einem Silberbergwerk vorbei. Heute besteht die Möglichkeit diesen Ort als Besucherbergwerk zu besuchen. Talwärts weiter kamen wir bald zu unserem Wanderziel zum Eichrüttihof, wo wir auf die Kurzwanderer trafen. Diese Wandergruppe wurde von Helmut Beile geführt. Sie sparten sich den Aufstieg in die Höhe und wanderten Richtung Gugelturm. Von diesem schönen einzigartigen Aussichtspunkt kann man die vielen Bergspitzen der Berner Berge erblicken. Mit Erklärungen zur Gegend rund um den Hotzenwald, woher Stammt der Name Hotzenwald wurde auf der Heimfahrt erklärt. Hotze steht für die Männerhose aus der Tracht um das Jahr 1800. Der Wald steht für den Wald und ist mit einem Tatsch das, das Gebiet rückständig sei. Bedenkt man der Hotzenwald ist zwischen 300 bis über 100 Meter hoch ist und die Menschen nur von der Landwirtschaft gelebt hatten. Viele Täler und Wälder in Abgeschiedenheit die Menschen lebten. Dies ist heute nicht mehr so. Der Hotzenwald hat sich gemausert in ein gut erschlossenes Wandergebiet. Viele schweizer Bürger bereichern das Gebiet. Unser Wanderbus mit unserem Fahrer Jürgen Zipperle brachte uns alle wieder gut nach Hause. Einen Dank gehört auch unseren Wanderführer Helmut Beile.

Bilder Michael Geiger und Gottfried Ibig
Text: Christian Wacker