50 Jahre Freundschaft

Jubiläumswanderung im Taennchel – Massiv

Am Sonntag machten sich eine stattliche Anzahl von Wanderinnen und Wanderer mit dem Bus auf den Weg zu unseren Wanderfreunden in Selestat, denn heute sollte unsere  Jubiläumswanderung anlässlich der 50jährigen Verbundenheit unsere beiden Wandervereinen stattfinden.
Am Bahnhof in Selestat traf man sich mit den Freunden der Vogesen Trotters und nach einer kurzen aber herzlichen Begrüßung  fuhren alle zusammen zum Ausgangspunkt der Wanderung.
Die Langwanderer stiegen in Ribauville aus und nahmen von hier  die Strecke auf das Taennchel -Massiv in Angriff. Zunächst ging es durch die sehr schöne Altstadt, dann auf einem schönen zum Teil alpinen Pfad bergan zur Ruine St. Ulrich. Dort hatten die Wanderer einen wunderbaren Ausblick über die Ebene belohnt, sogar die Alpen konnte man ausmachen.  Die Kurzwanderer sparten sich einige Höhenmeter und wurden mit dem Bus der Firma Rist bis zur Spitzenberg – Hütte,  die herrlich über dem Weiler Thannenkirch liegt, gebracht.
Hier konnte man sich zuerst an Cafe und Brioche stärken bevor man sich auf den Weg machte.
Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen wanderte man durch den schon herbstlichen Wald in Richtung Taennchel. Unterwegs hatte man immer wieder schöne Ausblicke hinunter  nach Thannenkirch, das Rheintal, den Kaiserstuhl und in Richtung unserer Heimat. Auch der Gesprächsstoff ging nicht aus.
Der weitere Teil der Wanderung war für die Lang- und Kurzwanderer ziemlich identisch.
Auf schönen Pfaden erreichte man die Höhe auf dem Taennchel  und auch hier jagte ein Höhepunkt den nächsten. Die fantastischen Felsformationen aus Sandstein liesen uns alle staunen.
Angefangen vom Riesenfels, Schusterfels, Krokodilfels, Fels der drei kleinen Tafeln und wie sie auch alle hießen, jede Felsformation hatte seine eigene Geschichte oder Anekdote.
Beim Schusterfels konnte man einen Stein hochwerfen und wenn er oben liegen blieb geht ein Wunsch in Erfüllung,  andere Felsen hatten unerklärliche Vertiefungen, den nächste Fels konnten unsere Wanderführer zum klacken bringen, selbst  den Krokodilfelsen konnten vier Mann zum Schwingen bringen,  auf der nächsten Felsformation, den drei  Großen Tafeln, war sogar noch der Eisenring an dem Noah angeblich seine Arche festband J.  Mittels einer Eisentreppe und ein paar Eisenstufen konnte man dem Fels aufs Dach steigen. Hier wurden aus erwachsenen Männern und Frauen wieder Kinder die hier herum klettern konnten.  Alles in allem war es eine sehr gelungene Wanderung.
Zurück auf der Spitzenberg -Hütte war für das leibliche Wohl gesorgt,  verschiedene Rohkost  mit einem Dipp wurden zum Aperitif aufgetischt,  Schweinemedaillions, grüner Spargel, Gemüse aller Art, und Kartoffelgratin gab es zum Hauptgang und zum Schluss als krönenden Abschluss den hervorragenden Münsterkäse. Wem das immer noch nicht reichte für den gab es noch einen Cafe und ein Stück Kuchen oder ein Eclair, zu Deutsch „Liebesknochen“.
Auch einige Gläser Vin rouge wurden dazu getrunken und die Stimmung war sehr gut.
Doch auch der schönste Tag geht einmal zu Ende doch bevor man auseinander ging  wurde die Hoffnung geäußert,  dass die Freundschaft unserer beiden Vereine weitere 50zig Jahr bestehen bleibt und nicht nur auf Vorstandsebene sondern von allen Mitgliedern mit Leben gefüllt wird. 
Herzlichen Dank an alle die zu diesem gelungenen Tag beigetragen haben.

Text: Andrea und Bernhard

Durch ein Mißverständnis meiner Seite habe ich die Bilder der Kurzwanderung nicht ins Internet gestellt. Dies möchte ich hiermit nachholen. Sorry.
Linus
Bilder der Kurzwanderung: Bermhard Oswald

Bilder der Langwanderung: Gottfried Ibig

Strohskulpturen in Höchenschwand

Von Höchenschwand – Frohnschwand

Bei schönstem Sommerwetter fuhren 58 Wanderinnen und Wanderer mit dem Bus zum Schluchsee, um mit Andrea und Gottfried die Wanderung zu den Strohskulpturen nach Frohnschwand zu unternehmen.
Die Gruppe der Langwanderer , mit 31 Personen, startete an der Staumauer des Schluchsees talwärts an der Schwarza entlang bis zum Schwarzastausee. Da die Staumauer dort renoviert wird, musste die Wanderung über Häusern verlegt werden, somit betrug die Wanderstrecke statt 16 km nun 19 km, was die Langwanderer aber nicht schreckte. Die Gruppe der Kurzwanderer mit 27 Personen lief von Häusern aus los über Taubach, ab hier war die Wanderstrecke die gleiche wie die Langwanderung und betrug 11 km.
Es ging über den Moränenweg (französisch moraine “Geröll”) in Richtung Gletschermoräne. Leider konnte der Abstecher zur Gletschermoräne nicht unternommen werden, da die Waldarbeiter im Kampf gegen den Borkenkäfer Bäume gefällt hatten die uns den Weg versperrten. So konnten wir die Gletschermoräne nur durch die Bäume vom Wanderweg aus bestaunen.

(Anmerkung: Während der Würmeiszeit bedeckte ein rund 1000 km² großer Gletscher den Schwarzwald. Die Würmeiszeit ist die Bezeichnung der letzten Kaltzeit im Alpenraum und wurde nach dem Fluss Würm in Bayern benannt. Die in dieser Zeit gebildeten Moränen sind am besten erhalten, da seither keine ähnliche geologische Vorgänge mehr folgten. Auf die Kaltzeit folgte wieder eine Erwärmung, die bis heute andauert und in der sich die Gletscher zurückbilden.)

Auf dem Herrgottsholzweg ging es zur Lerchenberghütte, wo von beiden Gruppen nochmal eine Pause eingelegt wurde. Dort wurde ein überdimensionaler Ameisenhaufen bestaunt bevor es weiter ging zum Kreuzsteinparkplatz. Der Weg führte uns weiter nach Attlisberg wo wir die letzte Steigung nach Frohnschwand erklommen.
Alle 2 Jahre finden in Frohnschwand die Strohskulpturen Wettbewerbe statt. Die Vereine bauen die Skulpturen aus Stroh mit einer Liebe zum Detail die bewundernswert ist. (Noch täglich bis zum 13. Oktober zu besichtigen)
Nach der Besichtigung, nachdem Hunger und Durst gestillt, alle Einkäufe auf dem Bauernmarkt getätigt waren, ging es gut gelaunt mit dem Bus wieder nach Hause.
Wir bedanken uns bei den Wanderinnen und Wanderern für das große Interesse an unserer Wanderung.

Bis bald Andrea und Gottfried

Schau ins Land

Am Mittwoch den 28.08.2019 waren Sie wieder unterwegs, die rüstigen Rentner  vom Schwarzwaldverein Ettenheim – Herbolzheim. Eine Wanderung  über und um den Schauinsland, einem der schönsten Aussichtsberge im Schwarzwald, stand an.
Das Wetter war schon fast zu heiß und schwül, aber trotzdem trafen sich 37 Wanderinnen und Wanderer auf dem Gieshübel beim Schauinsland. Leicht ansteigend ging es durch den Wald in Richtung Gipfel und dem Schauinslandturm. Hier legte man die erste Pause ein und genoss den Rundblick vom Eugen Keidel Turm in Richtung Kaiserstuhl, Vogesen, Sankt Wilhelmer Tal mit dem Feldberg im Hintergrund oder nach Hofsgrund.  Beim Sonnenobservatorium vorbei ging es über das Engländer Denkmal hinunter zum Schniederlihof, wo einige Wanderer einen kühlen Most tranken.
In Hofsgrund waren wir an der tiefsten Stelle unserer Wanderung angekommen. Von da an ging es dann wieder aufwärts bis zum Hotel Halde, auf der Terrasse erholte sich die Gruppe bei Kaffee, Eiskaffee oder einem anderen kühlen, erfrischendem Getränk.
Gestärkt wurde der letzte Abschnitt mit ständigem auf und ab in Angriff genommen. Über den Kalten Brunnen und den Zähringer Hof ging es zum Zielpunkt unserer Wanderung beim Gasthaus Gieshübel.   An diesem schönen Spätsommerabend  konnten wir den  Abschluss des Tages, bei Speis und Trank im Biergarten genießen. 
Die Wanderer waren immer wieder überwältigt von den schönen Aussichten, der Landschaft, den blühenden Blumen besonders den vielen blühenden Silberdisteln.
Text u. Bild:Bernhard