Strohskulpturen in Höchenschwand

Von Höchenschwand – Frohnschwand

Bei schönstem Sommerwetter fuhren 58 Wanderinnen und Wanderer mit dem Bus zum Schluchsee, um mit Andrea und Gottfried die Wanderung zu den Strohskulpturen nach Frohnschwand zu unternehmen.
Die Gruppe der Langwanderer , mit 31 Personen, startete an der Staumauer des Schluchsees talwärts an der Schwarza entlang bis zum Schwarzastausee. Da die Staumauer dort renoviert wird, musste die Wanderung über Häusern verlegt werden, somit betrug die Wanderstrecke statt 16 km nun 19 km, was die Langwanderer aber nicht schreckte. Die Gruppe der Kurzwanderer mit 27 Personen lief von Häusern aus los über Taubach, ab hier war die Wanderstrecke die gleiche wie die Langwanderung und betrug 11 km.
Es ging über den Moränenweg (französisch moraine “Geröll”) in Richtung Gletschermoräne. Leider konnte der Abstecher zur Gletschermoräne nicht unternommen werden, da die Waldarbeiter im Kampf gegen den Borkenkäfer Bäume gefällt hatten die uns den Weg versperrten. So konnten wir die Gletschermoräne nur durch die Bäume vom Wanderweg aus bestaunen.

(Anmerkung: Während der Würmeiszeit bedeckte ein rund 1000 km² großer Gletscher den Schwarzwald. Die Würmeiszeit ist die Bezeichnung der letzten Kaltzeit im Alpenraum und wurde nach dem Fluss Würm in Bayern benannt. Die in dieser Zeit gebildeten Moränen sind am besten erhalten, da seither keine ähnliche geologische Vorgänge mehr folgten. Auf die Kaltzeit folgte wieder eine Erwärmung, die bis heute andauert und in der sich die Gletscher zurückbilden.)

Auf dem Herrgottsholzweg ging es zur Lerchenberghütte, wo von beiden Gruppen nochmal eine Pause eingelegt wurde. Dort wurde ein überdimensionaler Ameisenhaufen bestaunt bevor es weiter ging zum Kreuzsteinparkplatz. Der Weg führte uns weiter nach Attlisberg wo wir die letzte Steigung nach Frohnschwand erklommen.
Alle 2 Jahre finden in Frohnschwand die Strohskulpturen Wettbewerbe statt. Die Vereine bauen die Skulpturen aus Stroh mit einer Liebe zum Detail die bewundernswert ist. (Noch täglich bis zum 13. Oktober zu besichtigen)
Nach der Besichtigung, nachdem Hunger und Durst gestillt, alle Einkäufe auf dem Bauernmarkt getätigt waren, ging es gut gelaunt mit dem Bus wieder nach Hause.
Wir bedanken uns bei den Wanderinnen und Wanderern für das große Interesse an unserer Wanderung.

Bis bald Andrea und Gottfried